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Montag, 25.06.2018 Vereinigte Staaten von AmerikaID.R Pikes Peak International Hill Climb (PPIHC)
Drei Fragen an …
… Romain Dumas, Fahrer I.D. R Pikes Peak

7.57,148 Minuten – Volkswagen hat beim Pikes Peak International Hill Climb (USA) in eindrucksvoller Weise eine neue Bestmarke aufgestellt und ein starkes Zeichen für die Elektromobilität gesetzt. Romain Dumas (F) bezwang am Steuer des rein elektrischen I.D. R Pikes Peak die mit konventioneller Antriebstechnik fahrende Konkurrenz und verbesserte den Rekord von Sébastien Loeb (F) aus dem Jahr 2013 um 16,730 Sekunden.

Romain Dumas, wie ist das Rennen aus Ihrer Sicht gelaufen?
„Das war ein unglaubliches Rennen. Ich versuche schon seit Jahren unter acht Minuten zu bleiben. Nun hat es endlich geklappt. Ich bin schnell in den Rhythmus gekommen und hatte einen fast perfekten ersten Sektor. Im zweiten Abschnitt war es neblig und dadurch in den Kurven sehr rutschig. Ich wollte kein zu großes Risiko eingehen und habe dort einige Sekunden verloren. Im dritten Sektor kam dann Gott sei Dank wieder ein wenig die Sonne heraus und konnte noch einmal angreifen. Nach der letzten Haarnadelkurve habe ich mit dem Auto gesprochen und gesagt ‚Komm, es sind nur noch 500 Meter bis ins Ziel‘.“

Sie haben bereits dreimal am Pikes Peak gewonnen, dazu unzählige Erfolge auf der Langstrecke gefeiert, unter anderem in Le Mans. Wie ordnen Sie diesen Sieg ein?
„Sehr hoch. Jeder, der mich kennt, weiß, was mir Pikes Peak bedeutet. Mit sechs Jahren habe ich gesagt, dass ich hier einmal fahren will. Nun habe ich bereits viermal gewonnen. Das ist immer etwas Besonderes, aber in diesem Jahr sicher noch einmal spezieller, da Volkswagen einen komplett neuen Rennwagen entwickelt hat und es für mich eine Premiere in einem rein elektrischen Auto war.“

Wie beurteilen Sie die Arbeit von und mit Volkswagen?
„Ich bin sehr beeindruckt. Ein Auto, wie den I.D. R Pikes Peak, in nur acht Monaten zu entwickeln, ist eine Meisterleistung. Gratulation! Vielen Dank auch an die Mechaniker, die insbesondere in den vergangenen drei Wochen unglaublich hart gearbeitet haben, um diesen Erfolg möglich zu machen. Die Jungs haben sich eine schöne Feier und dann ordentlich viel Schlaf verdient. Und auch ich möchte am liebsten in den kommenden Wochen erst einmal nur schlafen. Ich fühle mich sehr müde, aber bin auch sehr, sehr glücklich.“ www.ppihc.org