News

Sonntag, 17.02.2019


WRC Rally Schweden

Dreifacher Klassensieg für den Polo GTI R5.

 

Perfektes Endergebnis für die Volkswagen Piloten bei der Rallye Schweden: Ole Christian Veiby und Jonas Andersson (N/S) haben beim zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Polo GTI R5 den Sieg in der WRC-2-Kategorie gefeiert. Das nordische Duo schnappte sich bereits auf der dritten Wertungsprüfung die Führung in der Klasse und gab sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Der Volkswagen Polo GTI R5 lief das gesamte Wochenende auf Eis und Schnee wie ein Uhrwerk. In der Gesamtwertung der Rallye platzierten sich Veiby/Andersson auf dem starken neunten Rang.

 

Als „fliegende Finnen“ erwiesen sich die Polo Piloten Emil Lindholm/Mikael Korhonen, die auf Rang zwei folgten. Schnell unterwegs war auch das Duo Johan Kristoffersson/Stig Rune Skjærmoen (N/S). Der zweimalige Rallycross-Weltmeister Kristoffersson fuhr seinen Polo GTI R5 auf Platz drei der WRC-2-Wertung und komplettierte damit das Podium in der Kategorie. Auf insgesamt zehn Wertungsprüfungen war der Polo das schnellste WRC-2-Fahrzeug, davon gingen acht Bestzeiten an Veiby und zwei an Kristoffersson.

Montag, 11.02.2019


Rally Sarma

Zweiter Sieg für Solberg junior.

 

Oliver Solberg (N) hat im Volkswagen Polo GTI R5 auch den zweiten Lauf der Lettischen Rallye-Meisterschaft gewonnen. Der 17-jährige Sohn des früheren Rallye-Weltmeisters Petter Solberg stand am vergangenen Wochenende bei der Rallye Sarma ganz oben auf dem Treppchen. „Es war deutlich härter als die erste Rallye. Insgesamt weniger Schnee auf der Strecke, der Schotter kam deutlich mehr durch“, resümierte der Norweger und nahm damit Bezug auf den ersten Saisonlauf der Meisterschaft – die Rallye Alūksne, die er gemeinsam mit Co-Pilot Aaron Johnston (GB) am dritten Januar-Wochenende souverän gewonnen hatte.

Kurios: Solberg gewann die Rallye Sarma mit nur einer Bestzeit. Der Russe Nikolay Gryazin (Ford) führte die Rallye zunächst an, fiel aber aufgrund eines verstopften Kühlers zurück und musste sich am Ende mit Rang drei hinter dem Esten Georg Gross (Ford) zufriedengegeben.

Sonntag, 03.02.2019


Rallye Hadeland

Veiby stimmt sich mit Sieg auf Rallye Schweden ein.

Ole Christian Veiby und Jonas Andersson (N/S) haben mit dem Polo GTI R5 den Gesamtsieg bei der Rallye Hadeland gefeiert. Das Duo gewann den zweiten Lauf zur norwegischen Rallye-Meisterschaft mit einem Vorsprung von 18 Sekunden auf WRC-Routinier Mads Østberg und Torstein Eriksen (N/N).

 

Bereits der Auftakt der Rallye hatte es in sich: Die erste Wertungsprüfung im Südosten Norwegens sei die härteste gewesen, die Veiby bislang auf Schnee gefahren ist – extrem eng, rutschig und mit viel Schnee. Auf zwei der insgesamt sechs Wertungsprüfungen fuhr Veiby Bestzeit.

 

Der Sieg bringt dem 22-Jährigen zusätzliches Selbstvertrauen für die nächste Herausforderung in der Rallye-Weltmeisterschaft: Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit Rang drei in der WRC-2-Kategorie bei der Rallye Monte Carlo geht er in zwei Wochen bei der Rallye Schweden an den Start.

 

Weitere Informationen www.rally-hadeland.no


SM-Sprint Vinter

Kristoffersson siegt und ist neuer schwedischer Meister.

 

Johan Kristoffersson und Stig Rune Skjærmoen (S/N) haben den Winter-Sprint in Sundsvall (S) gewonnen und sind damit schwedische Meister im Rallye-Sprint. Auf der nur 4,6 Kilometer langen Strecke verwies Kristoffersson im Polo GTI R5 in den beiden Qualifying-Läufen sowie den beiden abschließenden Final-Läufen die Konkurrenz auf die Plätze und siegte letztendlich mit einem Vorsprung von 7,7 Sekunden auf Patrik Florin/Göran Bergsten (S/S).

 

Für Kristoffersson war es nach den Erfolgen bei der Romsjulsrally und der Bergslagsrallyt bereits der dritte Sieg im neuen Rallye-Kundensportfahrzeug von Volkswagen. Auch abseits der Strecke läuft es für den 30-Jährigen derzeit rund: bei der Auszeichnung zu Schwedens Motorsportlern des Jahres 2018 wurde der Kristoffersson gleich fünfmal ausgezeichnet – darunter zum Rallycross-Fahrer des Jahres und zum Rennfahrer des Jahres.


Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

Volkswagen Rallye-Fahrer in FIA Hall of Fame aufgenommen.

Nach allen Formel-1-Weltmeistern sind bei einem Festakt in Paris nun auch 17 Rallye-Weltmeister in die Hall of Fame des Automobil-Weltverbandes FIA aufgenommen worden _ unter ihnen gleich drei lebende Legenden, die in ihrer Karriere auch am Steuer eines Volkswagen erfolgreich waren. Neben Sébastien Ogier (F), der im Polo R WRC viermal Rallye-Weltmeister wurde, gehören der Ehrengalerie auch Carlos Sainz (E, Sieger der Rallye Dakar 2010 im Volkswagen Race Touareg) und Petter Solberg (N, Rallycross-Team-Weltmeister 2017 und 2018 mit dem Polo R Supercar) an.

Weitere Informationen www.fia.com

Montag, 28.01.2019


Artic-Lapland-Rallye

Erster Einsatz, erster Sieg: Lindholm und der Polo GTI R5 gewinnen Auftakt in Finnland.

Fünf von zehn Wertungsprüfungen für sich entschieden, mit knappen 50 Sekunden Vorsprung die Rallye gewonnen: Emil Lindholm/Mikael Korhonen (FIN/FIN) haben mit dem Volkswagen Polo GTI R5 einen siegreichen Einstand in der Finnischen Rallye-Meisterschaft gefeiert. Und das bei einer sagenumwobenen Rallye: der Arctic-Lapland-Rallye. Auf nord-finnischem Schnee und Eis hatten in der Vergangenheit Rallye-Weltmeister wie Marcus Grönholm, Tommi Mäkkinen, Hannu Mikkola, Timo Salonen oder Ari Vatanen triumphiert. Auch Lindholm/Korhonen mussten sich auf 243,78 Kilometern Distanz gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen: Etwa gegen Formel-1-Star Valtteri Bottas und seinen erfahrenen Beifahrer Timo Rautiainen (FIN/FIN) in einem World Rally Car.


Rallye Monte Carlo

„OC“ Veiby feiert mit dem Polo GTI R5 Podiumsresultat bei der „Monte“.

 

Platz drei bei der hart umkämpften Rallye Monte Carlo – Ole Christian „OC“ Veiby/Jonas Andersson (N/S) haben mit dem Polo GTI R5 ein Podiumsresultat in der WRC-2-Kategorie gefeiert. Bei der legendären „Monte“, die ihrem Ruf gerecht werdend permanent zwischen trockenem Asphalt, Feuchtigkeit und Nässe, blankem Eis, Schneematsch sowie dichtem Schnee hin- und herwechselte, mussten Veiby/Andersson allerdings auch einen Rückschlag hinnehmen. Ihnen hatte die Motorhaube nebst Lichtanlage die Windschutzscheibe zertrümmert – nachdem sie die Arretierungen dafür zuvor nicht korrekt befestigt hatten. Für den neuen Polo GTI R5 geriet die erste „Monte“ zum Erfolg: Fünf der insgesamt 15 ausgetragenen Wertungsprüfungen gingen an Wolfsburger Allradler mit Nicolas Ciamin/Yannick Roche (F/F) im Cockpit, die Rang fünf in der WRC-2-Klasse belegten.


Diverses

Bergslagen-Rallye

Johan Kristoffersson/Stig Rune Skjærmoen (S/N) haben die Bergslagen-Rallye in Südschweden gewonnen. Mit dem Polo GTI R5 gewann das Duo, das dem neuen Rallye-Kundensportfahrzeug von Volkswagen vor Jahresfrist bereits den ersten Erfolg geschenkt hatte, vier von acht Wertungsprüfungen und triumphierten beim ersten Lauf der Schwedischen Rallye-Meisterschaft nach 127,3 Kilometern Distanz. Weitere Informationen: www.rallysm.se

Montag, 21.01.2019


GP Ice Race

Eiskaltes PS-Feuerwerk.

 

Mit Neuauflagen ist das immer so eine Sache. Am Anspruch, erfolgreich an das Original anzuknüpfen, scheitern viele. Schenkt man den Superlativen Glauben, mit denen sich die Teilnehmer und Besucher zum Ice Race 2019 äußern, haben die Organisatoren Vinzenz Greger und Ferdinand Porsche aber genau das geschafft.

Rund 8.000 Zuschauer strömen trotz klirrender Kälte mit Temperaturen von bis zu minus 15 °C am Rennwochenende bei strahlendem Sonnenschein an die 600 Meter lange Strecke. Perfekte Rahmenbedingungen für ein PS-starkes Spektakel auf Eis, bei dem es allerhand zu sehen gibt. Mehr als 130 Teilnehmer mit Rennwagen aus acht Jahrzehnten Motorsportgeschichte driften zwei Tage lang über den Parcours und versetzen die Besucher ein ums andere Mal ins Staunen.

„Eisrennen sind Motorsport zum Anfassen“
Das Eisrennen in der Stadtgemeinde Zell am See im Land Salzburg hat Tradition. Eine lange Tradition. Von 1937 bis 1973 wurde das Event auf dem Zeller See ausgetragen und fiel dann in den Dornröschenschlaf. Bis der gebürtige Nürnberger Vinzenz Greger und sein Freund Ferdinand Porsche, Urenkel von Porsche-Gründer Ferdinand Porsche durch einen Zufallsfund eine Idee haben: „Vor etwa anderthalb Jahren haben wir in der Garage neben dem Porsche 550 Spyder von meinem Vater Wolfgang einen Spike-Reifen entdeckt – dem mussten wir nachgehen.“ Wenig später war die Idee zur Neuauflage des Eisrennens geboren.

 

„Damals wie heute sind Eisrennen Motorsport für alle, Motorsport zum Anfassen“, sagt Ferdinand Porsche. „Es gibt eine offene Boxengasse, jeder darf überall hin. Die Veranstaltung soll die Menschen zusammenbringen, das ist doch der eigentliche Sinn vom Motorsport!“ Da der See nur noch selten zufriert, weichen die Organisatoren auf eine Kunsteisbahn auf dem nahegelegenen Flugplatz aus. Der Begeisterung tut das keinen Abbruch.

Romain Dumas wagt sich aufs Eis
Unter den prominenten Fahrern wie Walter Röhrl oder Mark Webber ist auch Romain Dumas. Der Franzose, der 2018 im elektrisch angetriebenen Volkswagen ID. R einen neuen Gesamtrekord beim Pikes-Peak-Bergrennen aufgestellt hatte, betritt in Zell am See ungewohntes Terrain. „Mein letztes Eisrennen habe ich vor zehn Jahren bei der Trophée Andros bestritten“, sagt Dumas. „Aber das hier macht eine Menge Spaß, vor allem, weil ich zum ersten Mal den neuen Polo GTI R5 fahren darf.“ Und der 41-Jährige kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. „Das ist ein tolles Event, super organisiert und das Fahren macht richtig Spaß!“

Die Ergebnisse bestätigen das: Im Wettbewerb mit den erfahrenen Rallye-Assen und Škoda Piloten Jan Kopecký und Julian Wagner liefert sich Dumas wilde Zeitenjagden. Gefahren wird bei den R5-Rallyefahrzeugen nur gegen die Uhr, doch das tut der Begeisterung keinen Abbruch. „In der R5-Klasse war die Stimmung noch etwas ausgelassener als ohnehin schon, einfach bombastisch“, jubelt Ferdinand Porsche. „Das war wirklich ein fahrerisches Spektakel.“

„Tolle Veranstaltung“
Spektakel bieten aber auch die Piloten in den anderen Klassen, so zum Beispiel Michael Gross und sein Sohn Christopher in ihrem Käfer von 1955. „Wir haben das Auto im Jahr 2016 in den USA gekauft“, erzählt Michael Gross, der am Sonntag seinem Sohn den Vorzug am Steuer lässt. Der Käfer ist 1996 bei der Carrera Panamericana mitgefahren und auch ins Ziel gekommen.

„Am wertvollsten sind die Türen“, sagt Vater Gross und lacht. „Dort sind nämlich noch die Originalaufkleber der Panamericana drauf. Wenn da einer reinfährt, werde ich grantig“, droht er nicht ganz ernst gemeint in Richtung Konkurrenz. Für das wiederbelebte Eisrennen findet er nur lobende Worte. „Das ist eine tolle Veranstaltung. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!“

Neben dem Käfer hat die Familie Gross noch einen Karmann Ghia von 1956 im Gepäck, der mindestens genauso viel Aufmerksamkeit erregt. Das Coupé mit seinem 90 PS starken Porsche-Super-90-Motor wurde zwischen 1957 und 1969 bei Eisrennen in den USA eingesetzt und befindet sich erst seit zwei Monaten im Familienbesitz. Michael Gross jr. sitzt an diesem Wochenende am Volant und macht seinen Vater mächtig stolz. „Das ist ein richtiges Vater-Buben-Wochenende“, freut er sich und gibt seinem Sohn noch letzte Tipps, bevor der auf die Eisbahn abbiegt.

 

Ähnlich viel Spaß hat Mario Minichberger, der in seinem Golf III aber nicht nur wegen der Gaudi nach Zell am See gekommen ist. Der Chef von Minichberger Motorsport, der mit seinem Team vor allen Dingen im Bergrennsport für Furore sorgt, nutzt das Ice Race auch als Training. Mit seinem 900 Kilogramm leichten Golf III fährt er normalerweise im Internationalen Allgäu-Alpen-Pokal und lässt es in Zell am See richtig krachen. Angetrieben von einem 2-Liter-Saugmotor mit 211 kW (287 PS) fährt Minichberger Rundenzeiten dicht am Polo GTI R5.

Jochi Kleint im Doppeleinsatz
Mit Zeitenjagden hat Jochi Kleint an diesem Wochenende nichts am Hut. Eigentlich sollen die Demonstrationsfahrten mit dem Golf II Pikes Peak und dem Golf II GTI so etwas wie ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk sein, feiert das Rallye-Ass doch am 24. Januar seinen 71. Geburtstag.

Hinter dem Lenkrad juckt dann schon der Gasfuß. „Mein letztes Eisrennen für Volkswagen ist schließlich schon lange her. In den 1980ern bin ich mit einem Golf I GTI in Chamonix gefahren“, blickt Kleint zurück. Und wenn ein Jochi Kleint am Steuer sitzt, ist Unterhaltung garantiert. „Ich habe den Wagen in den Kurven auch mal ein bisschen mehr angestellt und dem ein oder anderen eine kleine Schneedusche verpasst“, sagt er mit einem Grinsen.

Während Kleint nun seine Grippe auskurieren kann, beendet Dumas das Wochenende mit Podestplatzierungen. „Ich hatte befürchtet, dass ich Letzter werde in der Klasse“, gesteht der Langstreckenexperte. „Zweiter am Samstag und Dritter am Sonntag ist ein tolles Ergebnis. Für mich war dieser Einsatz ein schönes Geschenk, denn in erster Linie war ich in anderer Mission in Zell am See.“

Nächster Rekordversuch: der ID. R auf der Nordschleife
Am Rande des Events verkündet Volkswagen, wie es in diesem Jahr mit dem ID. R weitergeht. Im rein elektrisch angetriebenen Rennwagen möchte Dumas im Sommer 2019 einen neuen Rekord für Elektro-Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife aufstellen. Mit Neuauflagen ist das immer so eine Sache. Aber auch in diesem Fall liegt der Verdacht nahe, dass es ein Spektakel wird – wie das GP Ice Race 2019.

Montag, 21.01.2019


GP Ice Race

Volkswagen begeistert beim GP Ice Race mit Romain Dumas und dem Polo GTI R5.

 

Ein besonderes Debüt: Romain Dumas (F) hat beim GP Ice Race in Zell am See Podiumsresultate gefeiert. Bei der Neuauflage des legendären Eisrennens in dem österreichischen Ski-Ort steuerte der Rekordhalter am Pikes Peak erstmals den Polo GTI R5. In der Tageswertung am Samstag erreichte Dumas Rang zwei hinter WRC-2-Weltmeister Jan Kopecký (CZ, Škoda), am Sonntag Rang drei hinter Kopecký und dem Rallye-Senkrechtstarter Julian Wagner (A, Škoda). Auch in der Gesamtwertung belegte Dumas Rang drei.

 

Beim GP Ice Race, das beim Comeback nach 46 Jahren Pause seit 1973 einen Zuschaueransturm und Idealbedingungen mit klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein erlebte, entwickelten sich zwei weitere, historische Volkswagen Rennfahrzeuge zu wahren Publikumslieblingen: Der Golf II Pikes Peak mit Bi-Motor-Antrieb von 1987 und der Gruppe-A-Weltmeister-Golf von 1986, jeweils pilotiert von Rallye-Legende Jochi Kleint (D).


Rallye Alūksne

Erst Kristoffersson, dann Solberg – zweiter Sieg für den Polo GTI R5.

 

Der Polo GTI R5 hat seinen zweiten Rallye-Sieg gefeiert: Oliver Solberg/Johnston Aaron (N/GB) gewannen bei der Rallye Alūksne ihr Debüt im Kundensport-Fahrzeug von Volkswagen. Beim ersten Saisonlauf zu den Estländischen und Lettischen Rallye-Meisterschaften setzte der erst 17 Jahre alte Solberg jr. auf fünf von zehn Wertungsprüfungen die Bestzeit – in jenem Polo GTI R5, den sein Vater Petter Solberg bei der Rallye Spanien 2018 gesteuert hatte. Den ersten Erfolg für den Polo GTI R5 hatten Johan Kristoffersson/Stig Rune Skjærmoen (S/N) Ende Dezember 2018 bei der Romsjulsrally in Norwegen errungen. Kristoffersson und Solberg – das klingt für Volkswagen Fans nach zwei erfolgreichen Jahren in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) sehr vertraut.

Dienstag, 04.12.2018


Volkswagen im Kundensport

Nummer 003 lebt.

Der Polo GTI R5 gibt exklusive Einblicke hinter die Kulissen.

 

Gestatten, mein Name ist W09598202JHV16003, aber Freunde nennen mich einfach 003. Das sind die letzten drei Ziffern der Nummer in meinem Ausweis. Oder sollte ich lieber sagen, meiner Fahrgestellnummer? Sei es drum. Ich bin auf jeden Fall der Dritte aus der wachsenden Familie der Volkswagen Polo GTI R5.

Meine beiden Brüder 001 und 002 habe ich nur flüchtig kennengelernt. In der Werkshalle von Volkswagen Motorsport in Hannover. Die beiden sahen ganz schön müde aus. Kamen wohl gerade von der Arbeit. Irgendwas mit Spanien, Pokal und Champagner habe ich aufgeschnappt.

Egal, das war vor meiner Geburt. Jetzt geht’s erst einmal um meine Karriere. Etwa eine Woche lang haben drei Jungs von Volkswagen Motorsport mich aus insgesamt vielen Einzelteilen zusammengebaut. Ich will ja nicht angeben, aber ich kann mich echt sehen lassen – nicht nur äußerlich. Stahlrohre sind kreuz und quer durch meinen Körper verlegt worden. Um den nötigen Schutz zu bieten, falls mal etwas schiefgehen sollte. Wohin mich meine Reise führen würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Keiner hatte ein Sterbenswörtchen gesagt. Geheimhaltung und so.

Hochzeit vor der Geburt
Ein großes Ereignis war dann noch die sogenannte Hochzeit – der Moment, in dem sie mir das Herz eingepflanzt haben. Ein episches Ereignis, doch die Mechaniker sprachen völlig unromantisch davon, dass der Motor eingebaut würde. Okay, 200 kW (272 PS) passen auch nicht ganz zu einem Herzen. Aber komisch ist das schon: heiraten, bevor man offiziell geboren wird …

Kaum war der Motor drin, ging’s auch schon zur Sache. Sie haben mich aus der kuschelig warmen Halle rausgeschoben. Erst in einen dunklen Anhänger. Kurze Zeit später in die Kälte des niedersächsischen Spätherbstes.

Ich solle mich schon mal an ungemütliche Arbeitsbedingungen gewöhnen, hat der Typ gesagt, der sich ins Cockpit gesetzt hat. Dieter Depping heißt der wohl. Testfahrer und vor meiner Zeit mehrfacher Deutscher Rallye-Meister. Und nicht nur das. Er scheint bei Volkswagen der Mann für alle Fälle zu sein. Kaum ein Auto soll in Hannover vom Hof gehen, ohne dass er vorher am Steuer gesessen hat.

Ich kannte ihn bis dahin noch nicht, aber er scheint ein netter Kerl zu sein. Und fahren kann er auch. Jedenfalls hat er mich auf der Probefahrt nicht in irgendeinen Graben geworfen. Oder den Motor überdreht. Oder für Zahnsalat im Getriebe gesorgt.

Ich muss sagen, das erste Warmlaufen hat richtig Spaß gemacht. Jetzt ist mein Kreislauf in Schwung, alle meine Gelenke sind ordentlich geschmiert. Ich wusste gar nicht, wie gut ich schon in Form bin. Besonders gut kann ich Spurts. Ist halt ein Vorteil, wenn man über alle vier Räder angetrieben wird und nicht nur über eine Achse.

Am liebsten wäre ich direkt zum ersten Einsatz aufgebrochen. Stattdessen haben sie mich wieder in die Halle geschoben, noch einmal gründlich durchgecheckt und dann blitzeblank geputzt. Dann stand ich da, von Scheinwerfern hell angestrahlt in einer mit offiziell aussehenden Logos an der Wand herausgeputzten Ecke der Werkstatt. Leider haben sie noch eine Decke über mich geworfen. Sollte wohl die Vorfreude für meinen zukünftigen Einsatzleiter erhöhen.

 

 

Familie über die ganze Welt verteilt

Am nächsten Morgen kam dann Leben in die Bude. Die Hülle nahm mir leider die Sicht, für mich war das Ganze erst einmal ein Hörspiel. Ich habe die Stimme von Gerard-Jan de Jongh erkannt. Er ist wohl so etwas wie mein geistiger Vater.

Dass er mich als Technischer Projektleiter federführend konstruiert hat, hatte ich bereits aus den Gesprächen der Mechaniker herausgehört. Von zwei Jahren Entwicklungszeit war da die Rede. Und von 10.000 Testkilometern, die meine Brüder bereits in den Knochen hätten. Wow, eine ganz schön weite Strecke.

Aber da war auch eine weibliche Stimme, die ich unter meine Polyester-Hülle vernommen habe. Müsste Juliane Gründl gewesen sein, die Vertriebsleiterin von Volkswagen Motorsport. Sie sprach von den Hoffnungen, die man in mich setzt. Als erster Vertreter einer ganzen Familie. Schon in den nächsten Wochen soll ich zehn Brüder kriegen, nächstes Jahr noch einmal 30 bis 40. Holla, das wird aber eine große Verwandtschaft.

Könnte schwierig werden mit den Familientreffen. Zumal Frau Gründl erwähnt hat, dass meine Brüder in die ganze Welt auswandern werden, sogar bis nach Paraguay. Wo auch immer das ist, klingt aber weit weg.

Dann haben sie mir endlich die Hülle von der Karosserie gezogen und ich konnte einen Blick in die Runde werfen. Einige der Anwesenden kannte ich noch gar nicht. Dass sie nicht aus Hannover stammen, habe ich sofort am Dialekt erkannt. Zwischendurch fiel mal das Wort „Österreich“. Ganz vorn im Blitzlichtgewitter des Fotografen stand ein Mann, der sich als Raimund Baumschlager vorstellte. Von dem hatten mir schon meine Brüder 001 und 002 erzählt. Scheint ein guter Freund der Familie zu sein.

 

 

Erster Wohnort: Österreich
Herr Baumschlager wurde dann meine Geburtsurkunde überreicht – in Wahrheit ein ziemlich dicker DIN-A4-Ordner. Seine Mitarbeiter vom Team Baumschlager Rallye & Racing haben mich dann noch einmal gründlich durchgecheckt. Bis in den Kofferraum sind sie mir gekrochen. Aber das muss wohl so sein. Jedenfalls haben weder Frau Gründl noch Herr de Jongh protestiert.

Am Ende der feierlichen Übergabe hat mich meine zukünftige Mannschaft vorsichtig in einen Anhänger verladen. Schön, dass alle so pfleglich mit mir umgehen. Mit dem Einladen war mir die Sicht erst einmal wieder genommen. Die nächsten Stunden waren hart: Es hat ordentlich gewackelt. Am liebsten wäre ich selbst gefahren, schließlich kann ich das am besten. Aber offenbar wollte mich mein neuer Besitzer noch schonen. Das darf kein Dauerzustand bleiben. Ich gehöre doch auf die Piste.

Geöffnet wurde der Anhänger dann erst wieder in einem Ort, an dem alle, wirklich alle, so sprechen wie meine neuen Besitzer. Das muss dann wohl Österreich sein. Sieht gar nicht schlecht aus. Viel Grün. Schöne Berge. Micheldorf stand groß auf einem Schild. Hier lässt es sich leben.

Nach einigen weiteren Untersuchungen ging es nur eine Woche später wieder auf Reisen: Am Ziel sprachen die Menschen eine Sprache, die ich nun gar nicht mehr verstand. Ein Kollege mit einem gefiederten Pfeil auf dem Kühlergrill konnte Gott sei Dank helfen. Prag. Tschechien.

Hier beim Prager Rallyesprint also sollte ich mich zum ersten Mal im Wettbewerb beweisen. Und es lief richtig gut: Vojtěch Štajf und Karel Janeček haben den Sieg mit mir beim ersten Start nur knapp verpasst. Am Ende waren es nur 6,1 Sekunden Rückstand auf die Sieger Martin Koči und Radovan Mozner jr., was uns einen fünften Platz im Gesamtklassement beschert hat – nicht schlecht für den Anfang!

Aufregende erste Wochen liegen hinter mir, aber da kommt sicher noch einiges mehr. Herr Baumschlager erwähnte, dass bald noch zwei meiner Brüder in Österreich eintreffen würden. Immer gut, wenn man die Familie um sich hat. Stoff für neue Geschichten ist damit quasi garantiert. Fortsetzung folgt.

Sonntag, 02.12.2018


Volkswagen im Kundensport

Sieg nur knapp verpasst: Štajf/Janeček mit dem Polo GTI R5 auf Platz fünf.

 

Starkes Ergebnis beim Debüt des Polo GTI R5 in Kundenhand: Vojtěch Štajf/Karel Janeček (CZ/CZ) haben beim ersten Start des neuen Kundensport-Renners von Volkswagen beim Prager Rallye-Sprint den Sieg nur knapp verpasst. Unter der Nennung von Racing 21 mit dem vom Team BRR Baumschlager Rallye & Racing Platz eingesetzten Fahrzeug beendeten Štajf/Janeček mit nur 6,1 Sekunden Rückstand auf die Sieger Martin Koči/Radovan Mozner jr. (SK/SK, Škoda) den Rallye-Sprint als Fünfte. Vor der abschließenden Wertungsprüfung hatten Štajf/Janeček eine Führung von mehr als 13 Sekunden aufgebaut und griffen nach dem ersten Sieg für den Polo GTI R5 – mussten aber nach einem Fahrfehler und dem Berühren eines Bordsteins diesen Traum in langsamer Fahrt zum Ziel aufgeben. Auf der mit 10,86 Kilometer längsten vierten Wertungsprüfung schrammten Štajf/Janeček zudem nur um vier Zehntelsekunden an der ersten Prüfungsbestzeit eines Volkswagen Kundenteams vorbei.

 

Etwas mehr als eine Woche nach der ersten Auslieferung des Fahrzeugs trat beim Prager Rallye-Sprint erstmals ein von Kunden eingesetzter Polo GTI R5 im Wettbewerb an. Bei der Rallye Spanien hatte der Polo GTI R5 bei seinem ersten Auftritt im Oktober mit Petter Solberg/Veronica Engan (N/N) sowie Eric Camilli/Benjamin Veillas (F/F) sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt mit Bestzeiten beider Volkswagen Werksduos seine Schnelligkeit erstmals unter Beweis gestellt.

Donnerstag, 22.11.2018


Volkswagen im Kundensport

Erster Polo GTI R5 für den Kundensport ausgeliefert.

 

Rund einen Monat nach der Wettbewerbspremiere des Polo GTI R5 bei der Rallye Spanien hat Volkswagen Motorsport in Hannover das erste Kundenfahrzeug an das Team Baumschlager Rallye & Racing (BRR) ausgeliefert. Teambesitzer Raimund Baumschlager war als Testfahrer selbst in die Entwicklung des 200 kW (272 PS) starken Polo GTI R5 eingebunden und nahm das Fahrzeug höchstpersönlich entgegen.

„Mit dem Polo GTI R5 beginnt ein neues Kapitel für Volkswagen Motorsport“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Nach der Homologation durch den Automobil-Weltverband FIA und der erfolgreichen Wettbewerbspremiere mit dem Podestplatz von Petter Solberg in Spanien ist die Auslieferung des ersten Fahrzeugs an einen Kunden der nächste Meilenstein.“

Juliane Gründl, Leitung Vertrieb bei Volkswagen Motorsport, ergänzt: „Mit der Übergabe des ersten Polo GTI R5 geht das neue Kundensport-Projekt bei Volkswagen Motorsport in die nächste Phase. Wir arbeiten derzeit nicht nur intensiv an der Produktion weiterer Fahrzeuge, auch die für den weltweiten Vertrieb von Ersatzteilen nötige Logistik steht.“ Noch 2018 sollen insgesamt zehn weitere Fahrzeuge an Kunden aus Belgien, Italien, Finnland, Paraguay, Portugal und Schweden übergeben werden. Ab 2019 ist die Fertigung und der Vertrieb in alle Welt von jährlich rund 30 bis 40 Polo GTI R5 vorgesehen.

Erster Rallye-Einsatz noch in diesem Jahr
Das Team BRR plant Einsätze mit dem Polo GTI R5 schwerpunktmäßig in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC), die 2019 aus acht Läufen besteht. In diesem Championat bilden die sogenannten R5-Fahrzeuge die Top-Kategorie. In der U28-Wertung für junge Nachwuchsfahrer sind sie sogar vorgeschrieben. „Zwei Polo GTI R5 sind bereits fest für die ERC eingeplant. Für den dritten haben wir mindestens eine Handvoll Interessenten“, sagt Baumschlager mit Blick auf die kommenden Einsätze. „Wir haben viele Anfragen von Kunden, die eng mit Volkswagen verbunden sind und es sehr begrüßen, dass jetzt ein Rallyeauto der Marke zur Verfügung steht.“ Den ersten Einsatz feiert der erste Polo GTI R5 von BRR bereits am 01. Dezember beim Prager Rallyesprint (Pražský Rallysprint).

Weil in der Europameisterschaft auf Asphalt und auf Schotter gefahren wird, hat Baumschlager für seine Polo GTI R5 die entsprechenden Komponenten für beide Fahrzeugkonfigurationen – zum Beispiel unterschiedliche Fahrwerke – gleich mitbestellt. „Für uns ist wichtig, dass auch die Ersatzteilversorgung perfekt funktioniert“, ergänzt der 14-malige österreichische Rallye-Staatsmeister, der an diesem Samstag seinen 59. Geburtstag feiert. „Auch in diesem Punkt habe ich vollstes Vertrauen in Volkswagen Motorsport.“

Der Polo GTI R5, der über einen 200 kW (272 PS) leistenden 1,6-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung sowie Allradantrieb verfügt, ist ein von Volkswagen Motorsport entwickeltes Rallyeauto für die Fahrzeugkategorie R5. Die vergleichsweise seriennahen R5-Fahrzeuge sind in der Weltmeisterschaft in der Kategorie WRC2 zugelassen und stellen außerdem in regionalen Championaten wie der FIA Rallye-Europameisterschaft sowie in vielen nationalen Meisterschaften die höchste Klasse.

Donnerstag, 15.11.2018


Volkswagen im Kundensport

Petter. Podium.

 

Bei der Rallye Spanien hat der neue Volkswagen Polo GTI R5 ein starkes Debüt im Rallyesport gefeiert und bewies damit in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf Anhieb Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Niveau. Petter Solberg/Veronica Engan (N/N) wurden Dritte in der WRC-2-Kategorie. Hier gibt es das Highlight-Video von der Premiere.

Sonntag, 28.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Rallye Spanien: starkes Debüt für den neuen Volkswagen Polo GTI R5.

 

Volkswagen hat mit dem Polo GTI R5 ein starkes Debüt im Rallyesport gefeiert: Bei der Rallye Spanien beeindruckte das neue Kundensport-Fahrzeug mit Bestzeiten sowohl auf Schotter als auch auf Asphalt – und bewies damit in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf Anhieb Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Niveau. Petter Solberg/Veronica Engan (N/N) feierten als Dritte ein Podiumsresultat, Eric Camilli/Benjamin Veillas (F/F) führten die Rallye lange Zeit an. Beim einzigen Werkseinsatz hat Volkswagen das selbstgesteckte Ziel, die Performance des neuesten Kundensport-Fahrzeugs aufzuzeigen, damit erreicht. Für den 200 kW (272 PS) starken Polo GTI R5 beginnt nach dem sportlichen Einstand die nächste Phase: In den kommenden Wochen werden die ersten Fahrzeuge an die internationalen Kunden – nach Südamerika und ganz Europa – ausgeliefert.

„Wir sind mit dem Debüt des Polo GTI R5 sehr zufrieden und ich denke, dass wir unsere Mission erfüllt haben“, so Sven Smeets, Volkswagen Motorsport-Direktor. „Petter und Eric haben unter sehr schwierigen Bedingungen Topleistungen abgeliefert und dem Polo GTI R5 jeweils mit Bestzeiten zu einem starken Einstand verholfen. Gegen starke Konkurrenz die erste Rallye anzuführen und Wertungsprüfungen auf unterschiedlichen Untergründen zu gewinnen, ist ein deutliches Zeichen, dass der Polo GTI R5 absolut konkurrenzfähig ist. Gleichzeitig wissen wir, dass das Auto noch mehr Potenzial hat.“

Gelungener Test unter Wettbewerbsbedingungen
Die Bestzeit in der ersten Wertungsprüfung – was bereits dem „großen Bruder“, dem Polo R WRC, beim WM-Debüt im Jahr 2013 gelang, kann nun auch der Polo GTI R5 für sich beanspruchen. Das Volkswagen Duo Eric Camilli/Benjamin Veillas (F/F) führte danach die WRC-2-Kategorie beim Test unter Wettbewerbsbedingungen zunächst an. Ihre Teamkollegen beim ersten Einsatz des Polo GTI R5, Petter Solberg/Veronica Engan (N/N), sorgten bei ihrem Comeback in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit der Bestzeit auf der anspruchsvollsten und längsten Schotter-Prüfung der Rallye für Aufsehen und beendeten die Rallye auf der starken dritten Position ihrer Klasse. Und das obwohl das Wetter und die Reifenwahl Fahrer und Teams vor knifflige Aufgaben stellte – Bedingungen, in denen Erfahrungen mit dem Material und eingespielte Fahrer-Ingenieur-Beziehungen von Vorteil sind.

Auch an Tag zwei und drei bewies der Polo GTI R5 auf Asphalt sein Tempo. Zwar büßten Camilli/Veillas auf dem ersten Teilstück am Samstag ihre Führung mit einer zu konservativen Reifenwahl und zu harten Abstimmung ein, griffen jedoch am Nachmittag bereits wieder nach Platz eins – nur drei Zehntelsekunden von den späteren Siegern Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN, Škoda) getrennt. Ein Defekt am Schaltgestänge kostete Camilli/Veillas jedoch die Hoffnung auf den Sieg. Bei ihrer Rückkehr unter Rallye-2-Reglement am Sonntag sicherte sich das französische Duo dafür mehrere Top-Zeiten, darunter der Prüfungssieg auf dem berühmten „Riudecanyes“-Teilstück.

„Das Tempo des Polo GTI R5 war von Beginn an gut“, so Gerard-Jan de Jongh, Technischer Projektleiter für den Polo GTI R5. „Eric Camilli und Petter Solberg haben gezeigt, dass das Auto unter allen Bedingungen und mit beiden Fahrern konkurrenzfähig und schnell ist. Ein Wettbewerb wie die Rallye Spanien ist aber stets eine andere Sache als ein Test – wir mussten deshalb auch mit einem kleinen Defekt mit großer Wirkung leben. Das Problem am Schaltgestänge lässt sich aber leicht lösen und vor der Auslieferung des Autos an die Kunden zuverlässig aussortieren. Alles in allem sind wir überaus zufrieden mit dem Debüt.“

Auslieferung der ersten Polo GTI R5 beginnt in Kürze
Mit dem Abschluss des erfolgreichen Debüts des Polo GTI R5 bei der Rallye Spanien beginnt die nächste Phase im neuen Kundensport-Projekt von Volkswagen. Die ersten 15 Exemplare wurden an acht Kundenteams verkauft und sollen noch 2018 ausgeliefert werden. Dass es nicht bei 15 Polo GTI R5 für die Märkte Paraguay, Belgien, Schweden, Italien, Finnland, Österreich und Portugal bleibt, dafür lieferte die Rallye Spanien ebenfalls Indizien: Kauf-Interessenten gaben sich bei Volkswagen im Service-Park sprichwörtlich Klinke in die Hand.

In Hannover beginnt nun der Aufbau der Kundenfahrzeuge – womit sich eine Transformation für Volkswagen im Motorsport seit Ende 2016 nun endgültig vollzieht. Der Polo GTI R5 ist das erste Kundensport-Fahrzeug, das komplett am Motorsport-Standort an der Ikarusallee produziert und ausgeliefert wird. Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, im kommenden Jahr 30 bis 40 weitere Polo GTI R5 an Kunden auszuliefern. Neben dem Rallye-Programm engagiert sich Volkswagen mit dem Golf GTI TCR auch auf der Rundstrecke im Kundensport.


Stimmen zur Rallye Spanien

Eric Camilli (F), Volkswagen Polo GTI R5 #47

„Eins möchte ich vorausschicken, denn es ist mir ganz wichtig: Ich habe an diesem Wochenende jede Minute im Polo GTI R5 genossen, das Auto zu fahren macht jede Menge Spaß. Wir wollten zeigen, dass das der Polo unter allen Bedingungen schnell ist – ich denke, das haben wir mit Bestzeiten auf Schotter und Asphalt bewiesen. Mit etwas mehr Glück hätten Benjamin und ich ein besseres Resultat feiern können, eventuell sogar den Klassensieg. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Und ich bin sehr stolz, dass ich ein Teil dieser besonderen Premiere sein durfte.“

Petter Solberg (N), Volkswagen Polo GTI R5 #49
„Was für ein großartiges Resultat nach sechs Jahren Abwesenheit. Es war keine leichte Aufgabe mit nur zwei Testtagen und komplett neuem Aufschrieb. Deshalb bin ich wirklich sehr stolz auf das, was Veronica und ich hier erreicht haben. Ein Podiumsresultat zum Einstand – besser hätte es kaum laufen können. Wir haben bei der Rallye jedes Risiko vermieden, haben stets eine saubere Linie gesucht. Mit ein bisschen mehr Attacke wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen. Das wichtigste aber ist, dass ich enormen Spaß im Auto hatte und wenn man dann auf dem Podium steht und Champagner versprüht, kommt man ins Grübeln. Zum Schluss noch ein Satz zu Sébastien Loeb: Einfach fantastisch was er hier gezeigt hat. Glückwunsch zu seinem außergewöhnlichen Sieg!“

Donnerstag, 25.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Alle News zur Rallye Spanien im PS-Geflüster.

 

Volkswagen ist mit der Bestzeit durch Petter Solberg/Veronica Engan (N/N) sowie Platz zwei für Eric Camilli/Benjamin Veillas (F/F) in das Wettbewerbsdebüt des Polo GTI R5 gestartet. Im mit Spannung erwarteten ersten Vergleich des neuen Kundensport-Rallye-Fahrzeugs mit der starken Konkurrenz beim Shakedown der Rallye Spanien setzten sich die beiden 200 kW (272 PS) starken Polo im „Freien Training“ der WRC-2-Klasse um 1,3 Sekunden vom Feld ab. Der Shakedown wurde auf einem zwei Kilometer langen Mix aus Schotter und Asphalt ausgetragen.

„Natürlich ist es fantastisch, auf Anhieb mit guten Ergebnissen in ein neues Projekt zu starten“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Aber wir sollten das zweifellos positive Resultat des Shakedown nicht überbewerten. Wir freuen uns auf den ersten echten Vergleich mit der Konkurrenz. Jeder im Team ist hoch motiviert – auch, weil wir von der Rallye-WM-Familie nach zwei Jahren Abwesenheit extrem herzlich empfangen und viele schöne Erinnerungen an vier starke Jahre bis 2016 geweckt wurden.“ Was neben dem rein Sportlichen rund um den einzigen Werkseinsatz von Volkswagen mit dem Polo GTI R5 bislang geschah:

 

Es wird knifflig – Silke Hansen sagt breiten Wettermix für die Rallye Spanien voraus
Sie gehörte in den Weltmeisterjahren 2013–2016 zu den Erfolgsgaranten im Volkswagen Team: Silke Hansen, im Hauptberuf Wettermoderatorin der ARD (Erstes Deutsches Fernsehen). Auch beim einzigen Werkseinsatz des Polo GTI R5 ist Hansen am Start – und sagt eher kniffliges Wetter voraus. Sonnigem Wetter am Donnerstag folgen Abkühlung und Wolken am Freitag, aus denen am Samstag ordentlich Regen fallen könnte. Und Sonntag? „Es wird spannend, wo und wann Regen fällt“, so Silke Hansen. Die Besonderheit für die Wettermoderatorin ist das direkte Feedback vom Team – mit kurzfristigen Vorhersagen für kommende Stunden, kombiniert mit dem für die Strategie wichtigen Ausblick auf die gesamte Rallye. Stichwort: Reifenwahl.

 

Aha-Effekt im Service-Park: GTI Auftritt von Volkswagen macht Eindruck
Mit dem Volkswagen Polo GTI R5 startet Volkswagen bei der Rallye Spanien in eine neue Ära im Kundensport. Das Kürzel GTI steht dabei nicht nur für die sportlichen Straßenfahrzeuge, sondern auch für die Kundensport-Programme der Marke. Die GTI typischen roten Waben sorgten im Service-Park von Salou für einige „Ahs“ und „Ohs“ – etwa auf den Overalls von Eric Camilli/Benjamin Veillas und Petter Solberg/Veronica Engan. Aber auch die Polo GTI R5 selbst, die die markanten Sechsecke tragen, bekamen von den Fans viel Lob.

 

Familien-Treffen in der Rallye-WM – hoher Besuch von Ogier und Mikkelsen bei Volkswagen
Ein herzliches Wiedersehen am Ort gemeinsamer Erfolge: Der Besuch von zwei ehemaligen Volkswagen Teammitgliedern ließ bei der Rallye Spanien nicht lange auf sich warten. Am Mittwochabend statteten Sébastien Ogier (F, M-Sport-Ford), viermaliger Rallye-Weltmeister mit Volkswagen, und Andreas Mikkelsen (N, Hyundai), Volkswagen Nachwuchsfahrer der ersten WRC-Stunde und letzter Rallye-Sieger für die Marke, dem Team einen Besuch ab. Schulterklopfer und intensive Umarmungen inklusive.

 

15 Titel – Weltmeister-Trio Solberg, Loeb und Ogier in Spanien vereint
Die vergangenen drei Rallye-Weltmeister mit insgesamt 15 Titeln in einer Rallye – in Spanien trafen Sébastien Ogier (F, M-Sport-Ford), Sébastien Loeb (F, Citroën) und Petter Solberg (N, Volkswagen) aufeinander. Während die beiden Erstgenannten in der Top-Kategorie WRC gegeneinander antreten, startet Solberg mit Volkswagen in der WRC-2-Kategorie. Solberg war 2003 der letzte nordische Weltmeister der Serie, neun Titel in Serie folgten anschließend durch Loeb, fünf weitere nacheinander durch Ogier.

 

Pressebooklet mit allen Informationen zum Polo GTI R5
Zur Rückkehr von Volkswagen Motorsport in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) ist das 52-seitige Pressebooklet „Polo GTI R5 – mit den Genen des Rallye-Weltmeisters“ erschienen. Das Comeback markiert den nächsten Schritt im Kundensport – nach dem TCR-Projekt mit dem Golf GTI TCR auf der Rundstrecke ist der Polo GTI R5 das zweite Kundensport-Programm von Volkswagen.

 

Pressebooklet zum Download: Polo GTI R5 – Mit den Genen des Rallye-Weltmeisters

Donnerstag, 25.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Mit dem Polo GTI R5 hat eine neue Zeitrechnung begonnen.

 

Für Volkswagen Motorsport ist das R5-Projekt im Rallye-Sport die Rückkehr in den Kundensport. Denn nicht das überaus erfolgreiche Engagement in der FIA World Rally Championship von 2013 bis 2016 markierte die erste Etappe von Volkswagen in diesem Metier. Ab dem Jahr 2000 wurden am Hauptsitz in Hannover 180 Polo für den Einsatz in der Gruppe N gebaut und verkauft – weitere für die S1600 folgten. Nun werden am Motorsport-Standort wieder Fahrzeuge für den Kundeneinsatz im Rallye-Sport konstruiert und entwickelt, aber auch aufgebaut, ausgeliefert und anschließend mit Ersatzteilen versorgt.

Um dies zu gewährleisten folgte nach dem Abschluss des Werksprogramms in der Rallye-WM anno 2016 eine stückweise Transformation und Qualifikation von Standort, Fachkräften und Prozessen. Ziel ist es, in der Manufaktur in Hannover Produktion und Logistik schrittweise auszubauen. „Unser Anspruch ist es nicht, möglichst viele Fahrzeuge zu verkaufen“, sagt Juliane Gründl, Leitung Vertrieb von Volkswagen Motorsport. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden einen möglichst guten Service zu bieten. Das schließt neben dem eigentlichen Verkauf auch die Aftersales sowie die Ersatzteillogistik mit ein.“

Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets ergänzt: „Bei der Entscheidung, zukünftig verstärkt auf den Kundensport zu setzen, galt das R5-Projekt als eine logische Konsequenz. Durch unsere Expertise im Rallye-Sport konnten wir voll auf Effizienz setzen. Auch, wenn die Ausrichtung auf den Kundensport eine erhebliche Umstrukturierung am Standort Hannover bedeutet hat.“

Auslieferung der ersten Polo GTI R5 nach der Rallye Spanien
Die Rallye Spanien bildet das Wettbewerbsdebüt des Polo GTI R5. Unmittelbar nach der Premiere am letzten Oktober-Wochenende beginnt in Hannover der Aufbau und die Auslieferung der ersten 15 R5-Polo, im Jahr 2019 folgen 30 bis 40 weitere. „Bis Weihnachten sollen die ersten 15 Polo GTI R5 an Kunden übergeben werden“, sagt Smeets. „Es gibt wesentlich mehr Nachfrage, als wir bedienen können. Wir sind überwältigt von dem großen Interesse.“ Die ersten Fahrzeuge werden nach Belgien, Finnland, Italien, Österreich, Paraguay, Portugal und Schweden ausgeliefert.

Der Automobil-Weltverband FIA hat einen Höchstpreis für ein einsatzfertiges Fahrzeug in der R5-Kategorie festgelegt. Aktuell beträgt dieser 190.000 Euro zzgl. MwSt. pro Fahrzeug in der Asphalt-Version. Auf Wunsch können für den Polo GTI R5 aber weitere Performance-relevante Optionen bestellt werden – etwa in der Ausstattung mit leichteren Sitzen. Weitere Optionen sind neben dem Umbau-Kit für Schotter auch die Performance-, Mobilitäts-, Licht- und Datenpakete.

Im Klartext: Neben alternativen Seitenscheiben und -netzen, Frontscheibenheizung und Wagenheber sind auch Nightfaces für Nacht-Rallyes sowie eine umfangreichere Datenerfassung optional erhältlich. Bei Bedarf können Kunden für ihre Rallye-Einsätze Motorsport-Ingenieure und -Mechaniker von Volkswagen buchen. „In diesem Geschäftsbereich bleibt abzuwarten, wie hoch die Nachfrage tatsächlich ist“, so Gründl.

Aufbau des Polo GTI R5 in 295 Arbeitsstunden
Der Aufbau der Fahrzeuge erfolgt in Teams mit wechselnden Mechaniker-Besetzungen innerhalb von 295 Arbeitsstunden. Nach der Fertigstellung wird das Fahrzeug vor der Übergabe an den Kunden auf dem Volkswagen Testgelände in Ehra-Lessien einem sorgfältigen Shakedown unterzogen – der abschließende und wichtigste Qualitätscheck.

Bei der Auslieferung erhalten die Kunden eine umfangreiche individuelle Dokumentation ihres Polo GTI R5 – neben den nötigen Dokumenten auch ein etwa 140 Seiten starkes Handbuch sowie How-to Guides für das Set-up und den Service. „Vier bis sechs Mechaniker werden permanent mit dem Aufbau der R5-Fahrzeuge betraut sein“, so Juliane Gründl. „Die Ersatzteilversorgung und Lager-Logistik wird zudem von den speziell geschulten und teils weiterqualifizierten Mitarbeitern sichergestellt. Zudem werden permanent Ingenieure mit dem Projekt betraut sein.“

 

Pressebooklet zum Download: Polo GTI R5 – Mit den Genen des Rallye-Weltmeisters

Mittwoch, 24.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Der Polo GTI R5: ein Kundensport-Fahrzeug mit den Genen eines Siegers.

 

Die Kreativität der Ingenieure wird vom FIA-Reglement für R5-Rallye-Fahrzeuge in enge Bahnen gelenkt und doch findet sich Raum für die Entfaltung von technischen Ideen. Eine Herausforderung, die die Volkswagen Ingenieure rund um Projektleiter Gerard-Jan de Jongh beim Volkswagen Polo GTI R5 gern angenommen haben. Als Basisfahrzeug für den Volkswagen unter den R5 dient der Polo der sechsten Generation, der 2017 seine Verkaufspremiere feierte.

 

Doch bereits weit vorher begann die Entwicklung seines Rallye-Pendants: im November 2016. Mit der Rohkarosserie fanden die Volkswagen Ingenieure gute Bedingungen vor: etwa hinsichtlich der Abmessungen des Motorraums, der Möglichkeiten zur Platzierung des Aggregats ließ, oder der Grundsteifigkeit der Karosserie, die eine bessere Dimensionierung des obligatorischen Sicherheitskäfigs ermöglichte. „Der Polo basiert auf der MQB-Plattform des Volkswagen Konzerns, was uns viele Möglichkeiten im Motorraum eröffnet“, sagt de Jongh. „Und es ist ein Chassis, das in vielen kritischen Bereichen bereits eine hochfeste Basis bietet.“

Basismotor EA888 bietet beste Voraussetzungen
Das Herzstück des Polo GTI R5 bildet der 1,6-Liter-Motor, der in der Zweiliter-Variante unter anderem auch im Polo GTI1 und im Golf GTI2 sowie Golf GTI TCR verbaut ist. Der Reihenvierzylinder mit Abgasturbolader, der quer vor der Vorderachse angeordnet ist, basiert auf dem EA888-Aggregat aus dem Volkswagen Konzern. Auch im R5-Fabia der Konzernschwester Škoda kommt dieses Aggregat zum Einsatz – und auf den ersten Blick gleichen sich die Aggregate. Dennoch kamen im Polo GTI R5 andere Entwicklungen zum Einsatz – etwa beim Kühl- und Abgaskonzept.

Der Polo GTI R5 wurde nach der gleichen Philosophie entwickelt wie der äußerst erfolgreiche Polo R WRC. Zwar konnte keine einzige Komponente des Weltmeister-Polo in das R5-Kundensport-Fahrzeug übernommen werden, dennoch flossen die Erfahrungen aus dem Meistermacher in den neuen Polo ein. Vor allem der vorgeschriebene Verkaufspreis des Basisfahrzeugs im Asphalt-Trim in Höhe von 190.000 Euro erforderte andere Lösungen. „Im Grunde genommen steckt in jedem Detail des R5 die gleiche Philosophie wie in unseren World Rally Cars, doch das technische R5-Reglement bietet erheblich mehr Einschränkungen“, so de Jongh. 

 

Kundensport-Fahrzeug erfordert neue Entwicklungsansätze

Die Entwicklung des Polo GTI R5 für den Kundensport erforderte einen breiten Ansatz: Neben den Haupt-Testfahrern Dieter Depping (D), Eric Camilli (F), Raimund Baumschlager (A) und Pontus Tidemand (S) kamen daher unter anderem auch die Rallye-Weltmeister Petter Solberg (N) und Marcus Grönholm (FIN) zum Einsatz. „Durch das vielfältige Feedback konnten wir ein Rallye-Auto entwickeln, das mit unterschiedlichen Fahrstilen am Limit bewegt werden kann“, sagt de Jongh. „Mit vielen Fahrern zusammenzuarbeiten hat uns geholfen, nicht ausschließlich in eine bestimmte Richtung zu denken.“

 

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1 Polo GTI – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,7/außerorts 4,9/kombiniert 5,9;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 134; Effizienzklasse: C.  

 

2 Golf GTI – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,2–7,8/außerorts 5,5–5,3/kombiniert 6,4–6,3;
CO2-Emission kombiniert in g/kg: 148–145; Effizienzklasse: D.

Montag, 22.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Beginn einer neuen Ära: Polo GTI R5 vor WM-Premiere in Spanien.

 

Nach rund zwei Jahren Entwicklungsarbeit und mehr als 10.000 Test-Kilometern ist es soweit: Bei der Rallye Spanien (25. bis 28. Oktober) erlebt der Polo GTI R5 seine Wettbewerbspremiere in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Pilotiert werden die zwei rund 200 kW (272 PS) starken Polo GTI R5 vom norwegischen Duo Petter Solberg/Veronica Engan (Startnummer 49) sowie den Franzosen Eric Camilli/Benjamin Veillas (Startnummer 47). Die Mannschaft von Volkswagen Motorsport, die von 2013 bis 2016 in der Rallye-WM vier Mal alle Titel in der höchsten Klasse gewann, absolviert in Spanien den einzigen Werkseinsatz mit dem neuen Kundensport-Fahrzeug. 

 

„Zwei Jahre nach den letzten WM-Titeln durch Volkswagen freuen wir uns alle auf die Rallye Spanien, auch wenn es für unser Team nur ein einmaliges Comeback ist und der Polo GTI R5 zukünftig von Kundenteams eingesetzt wird“, betont Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Die Kategorie WRC 2 ist mit 21 Teilnehmern zahlenmäßig und auch qualitativ sehr stark besetzt – umso größer ist der Ansporn für uns, ein gutes Ergebnis zu erzielen.“ Solberg und Camilli fahren konzeptbedingt nicht um den Gesamtsieg, da der neue Polo GTI nach dem R5-Reglement vorbereitet wurde. Die Fahrzeuge dieser Klasse haben rund 100 PS weniger als World Rally Cars. Sie richten sich an Kundenteams und Privatfahrer, ihre Technik ist zudem deutlich seriennäher und preiswerter. 

 

Einzigartiger Mix aus Schotter- und Asphaltprüfungen

Insgesamt stehen bei der Rallye Spanien 18 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 331,58 Kilometern auf dem Programm. Einzigartig innerhalb der Weltmeisterschaft ist dabei die Kombination aus Schotter und Asphalt. „Dies ist auch ein Grund, warum wir die Rallye Spanien für die Wettbewerbspremiere des Polo GTI R5 ausgewählt haben“, erklärt Gerard-Jan de Jongh, Technischer Projektleiter für den Polo GTI R5 und früher Renningenieur von Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier.

 

Der zwölfte Lauf zur WRC 2018 startet am Donnerstag mit einer spektakulären Wertungsprüfung mitten in Barcelona am Montjuic. Die erste Etappe am Freitag führt über teilweise sehr harte und staubige Schotterpisten, während die Prüfungen am Samstag und Sonntag auf den kurvenreichen und glatten Asphaltstraßen in den Bergen südlich von Salou ausgetragen werden. Besondere Herausforderung für die Mechaniker: Nach dem Schotter-Tag wird das komplette Auto in einem 75-minütigen Abend-Service auf das Asphalt-Setup umgebaut. „Wir wechseln unter anderem Fahrwerk, Bremsen und Getriebe“, erläutert de Jongh die komplexe Aufgabenstellung für die Mechaniker.

 

Das Comeback: Ex-Weltmeister Petter Solberg ist zurück

Es dürfte das Comeback des Jahres im Motorsport sein! Der 43-jährige Norweger Solberg gewann in seiner Karriere insgesamt 13 WM-Rallyes, wechselte 2013 mit dem eigenen Team zum Rallycross und wurde auch hier Weltmeister (2014 und 2015). Drei Titel in zwei unterschiedlichen Disziplinen unter dem Dach des Automobil-Weltverbandes FIA – ein im Motorsport einzigartiger Erfolg. Aktuell setzt Solbergs Team PSRX Volkswagen Schweden zwei Polo R Supercar in der WRX ein. In der aktuellen Saison gewann die Mannschaft wie schon 2017 die Team-Weltmeisterschaft.

 

„Spanien ist der Ort, wo ich 2012 meine letzte WRC Rallye gefahren bin“, erzählt ein emotionaler Solberg. „Es ist ein fantastisches Gefühl, jetzt zurückzukehren. Besonders mit diesem Auto und in diesem Team. Der Mix aus Schotter und Asphalt wird für mich eine große Herausforderung, schließlich bin ich seit sechs Jahren keine WM-Rallye mehr gefahren. Aber, so oder so, es wird ein großartiges Wochenende - mit alten Freunden aus der Rallye-Szene und leidenschaftlichen Fans an der Strecke.“ Solberg testete den Polo GTI R5 als einer von sieben Testfahrern erstmals Anfang des Jahres in Schweden auf Eis und Schnee, hatte damals aber das Comeback noch nicht im Visier. Der zweite Test erfolgte erst vergangene Woche in Spanien zusammen mit Teamkollege Eric Camilli.

 

Vom Test- zum Einsatzfahrer: Eric Camilli

Camilli gehörte wie Solberg zu den Testfahrern, die für Volkswagen Motorsport maßgeblich an der Entwicklung des Polo GTI R5 beteiligt waren – neben Raimund Baumschlager, Emil Lindholm, Dieter Depping, Pontus Tidemand und Ex-Weltmeister Marcus Grönholm. Der 31-jährige Franzose ist zudem einer der erfahrensten Piloten in der R5-Klasse. 2017 belegte er in der WRC 2 der Rallye-WM Gesamtrang zwei. Seit seinem Debüt in der Weltmeisterschaft 2014 startete Camilli bei 37 WM-Rallyes. 

 

„In Spanien dabei zu sein, ist für mich eine große Ehre. Ich habe viele Testkilometer absolviert und freue mich riesig darauf, den Polo GTI R5 endlich bei einer Rallye fahren zu dürfen“, sagt Camilli. „Der erste Einsatz eines völlig neuen Autos ist immer etwas ganz Spezielles, bei dem man mit allem rechnen muss. Aber ich weiß, dass wir uns optimal vorbereitet haben, und ich denke, wir müssen uns vor den etablierten Mitbewerbern nicht verstecken.“

 

Die ersten 15 Polo GTI R5 sind bereits verkauft

Unmittelbar nach der Wettbewerbspremiere des Polo GTI R5 beginnt in Hannover der Aufbau der ersten 15 Kundenfahrzeuge – im Jahr 2019 folgen 30 bis 40 weitere. „Die ersten Polo GTI R5 werden nach der Rallye Spanien an Kunden übergeben“, sagt Smeets. „Es gibt wesentlich mehr Nachfrage, als wir bedienen können. Wir sind überwältigt von dem großen Interesse.“

 

Der Polo GTI R5 ist bildlich gesprochen „der große Bruder“ des Polo GTI1. Auch wenn die Straßenversion des Polo äußerlich zurückhaltender daherkommt als sein Rallye-Pendant, gibt es doch zahlreiche Parallelen. So zum Beispiel der Motor, der sowohl beim Serien-Polo als auch beim Polo GTI R5 vom Basismotor EA888 abstammt.

 

Pressebooklet zum Download: Polo GTI R5 – Mit den Genen des Rallye-Weltmeisters

Freitag, 19.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Eine schrecklich schnelle Familie.

 

Im Jahr 2012 ist Petter Solberg zum letzten Mal in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gegangen. Ende Oktober kehrt der Champion von 2003 zurück – im Volkswagen Polo GTI R5. Unterstützt wird er dabei von seiner völlig motorsportverrückten Familie.  
 
Motorsport als Familienbetrieb hat in Skandinavien Tradition. Doch selbst nach nordischen Maßstäben ist die Familie Solberg aus Norwegen eine Ausnahmeerscheinung. Da sind die Brüder Petter und Henning. Petter ist Weltmeister in gleich zwei Disziplinen, Rallye (2003) und Rallycross (2014 und 2015). Das hat außer dem 43-Jährigen noch keiner geschafft. Der zwei Jahre ältere Henning ist unter anderem fünfmaliger norwegischer Rallyemeister und kann 128 Starts in der Rallye-WM vorweisen. Dazu Pernilla, Petters Frau und früher genau wie ihr Vater Per-Inge Walfridsson selbst erfolgreich im Rallye-Sport unterwegs. Und die nächste Generation ist auch schon am Start. Petters Sohn Oliver zählt bereits zu den schnellsten Nachwuchspiloten im Rallycross und im Rallye-Sport.

Begonnen hat die Faszination Motorsport in der Familie Solberg vor fast vier Jahrzehnten. 1982 werden Petters und Hennings Eltern Terje und Tove vom Autocross-Fieber gepackt. Schnell. Ehrlich. Preiswert. Das sind die einfachen, aber schlagkräftigen Argumente, warum diese ursprüngliche Form des kontaktfreudigen Motorsports in Skandinavien bis heute viele Fans hat. Die Solbergs gehen im Volkswagen Käfer an den Start. Auf die Rennen vorbereitet werden die Autos von den begeisterten Schraubern Henning und Petter.

Bereits mit zehn Jahren ist Petter ein mehr als passabler Mechaniker. Die spätere Ausbildung zum Maler und Lackierer beginnt er nur, damit ihm vor lauter Schrauberei nicht langweilig wird. Schnell besinnt er sich eines Besseren, bricht die Lehre ab und lernt Kfz-Mechaniker. Zu diesem Zeitpunkt will Petters spätere Frau Pernilla vom Motorsport noch nichts wissen. Während ihr Vater bei Rallyes rund um den Globus an den Start geht, gilt ihr Interesse zunächst eher dem Reitsport. Mit 16 Jahren tauscht sie eine Pferdestärke gegen deutlich mehr PS – zunächst als Beifahrerin bei ihrem Vater, dessen Karriere sich langsam dem Ende zuneigt.

Als sie volljährig ist, äußert sie den Wunsch, die Plätze zu tauschen. Pernilla Walfridsson avanciert in der Folge zu einer der besten Rallye-Pilotinnen der Welt. Dass sie ihre Karriere bereits im Jahr 2000 im Alter von nur 27 Jahren beendet, hat einen maßgeblichen Grund: Sie ist schwanger. Sohn Oliver ist unterwegs.

Petter, der Perfektionist
Ehemann Petter ist zu diesem Zeitpunkt Werksfahrer bei Ford in der Rallye-Weltmeisterschaft. Während sein Bruder Henning bis heute immer als guter Privatfahrer in der Weltmeisterschaft genannt wird und auch vereinzelt sportliche Ausrufezeichen setzt, hat Petter den Durchbruch geschafft: Mit Akribie und viel Talent ist er in der Beletage des Rallye-Sports angekommen. „Henning ist richtig schnell“, bestätigt Petter, „aber ihm reicht es oft, einfach nur dabei zu sein. Ich will immer gewinnen – um jeden Preis. Dafür kommt es auf Details an und ich bin Perfektionist.“

In einem Moment wäre dem perfekten Petter um ein Haar aber ein folgenschwerer Fehler unterlaufen: beim Heiratsantrag. Schauplatz Rallye Australien 2002. Petter und seine Crew haben alles gut geplant. Ein Boot auf dem Margaret River. Ein Gala-Dinner. Elvis Presleys „Love Me Tender“ aus den Boxen. Doch einen Tag vor der großen Frage bemerkt Petter, dass er den Verlobungsring in Norwegen vergessen hat. Ein guter Freund wird mitsamt dem Schmuckstück eingeflogen. Das Happy End ist perfekt. 2003 heiraten die beiden. Im selben Jahr wird Solberg Rallye-Weltmeister. Er ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt.

Neue Leidenschaft: Rallycross
Neun Jahre später, nach insgesamt 188 WM-Läufen und 13 Siegen, beendet Petter Solberg im Jahr 2012 seine Rallye-Karriere. Und wechselt zum Rallycross. Die Autos haben mit knapp 600 PS etwa doppelt so viel Leistung wie ein WRC-Auto. Die Rennen sind kurz, und anders als im Rallye-Sport treten die Fahrer in beinharten Duellen gegeneinander an.

Petter findet sich auf dem neuen Terrain schnell zurecht. 2014 und 2015 wird er Weltmeister – mit seinem eigenen Team. Er ist der Fahrer, Pernilla kümmert sich um die gesamte Organisation. Und Sohn Oliver ist immer mittendrin. Bei den gemeinsamen Abendessen der Familie Solberg gibt es nur ein Thema: Motorsport. Und zwar in allen Facetten. Sei es die Logistik oder die perfekte Linie auf der nächsten Strecke. „Motorsport ist sehr wichtig für uns, es ist unser Leben“, sagt Pernilla Solberg. „An einem Punkt in meinem Leben habe ich mich gefragt, ob ich nicht mal etwas ‚Normales‘ machen soll. Aber warum? Ich liebe Motorsport. Das ist, was ich bin.“

Im Jahr 2017 gründet die Familie Solberg mit Unterstützung von Volkswagen das Team PSRX Volkswagen Schweden. Es ist eine Erfolgsgeschichte. Gleich im ersten Jahr feiert die Mannschaft in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft beide Titel. Petters Teamkollege Johan Kristoffersson gewinnt im 419 kW (570 PS) starken Volkswagen Polo R Supercar die Fahrer-WM. Gemeinsam sichert sich das Duo den Team-Titel. 2018 wiederholt es den doppelten Triumph.

Während die Familie Solberg auf einer Farm im schwedischen Mitandersfors wohnt, hat das Team seinen Hauptsitz im rund 40 Kilometer entfernten Torsby, der Heimat von Pernilla. Rund 20 Mitarbeiter werden dauerhaft beschäftigt. Petter ist Teambesitzer, Pernilla ist Teamchefin. Gemeinsam haben sie noch eine Menge vor, auch wenn Petter den Platz hinter dem Lenkrad in absehbarer Zeit für andere Piloten frei macht. „Wir möchten weitere Titel mit dem Team feiern und junge Fahrer zu Weltmeistern machen“, sagt Petter mit Blick in die Zukunft.

Sohn Oliver eifert dem Vater nach
Einer, der es schaffen kann, ist Sohn Oliver. Er hat zwar noch keinen Führerschein, darf aber dank Sonderregelungen bereits Rallyes in Lettland und Estland fahren, genauso wie die nordische Rallycross-Meisterschaft. „Er ist schneller als ich in seinem Alter“, lobt Vater Petter.

Geschichte geschrieben hat der Filius auch schon. Am 7. Oktober 2018 gewann Oliver Solberg im Alter von 17 Jahren und 14 Tagen die RallyX Nordic und avancierte damit zum jüngsten internationalen Champion in einem Rallycross-Supercar. Hollywood hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können, denn auf den Tag genau 38 Jahre zuvor gewann Pernillas Vater Per-Inge Walfridsson den Titel in der Rallycross-Europameisterschaft.


Auf Petter Solberg wartet in diesem Jahr derweil noch ein ganz besonderes Highlight. Vom 25. bis 28. Oktober kehrt der 43-Jährige in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück. 2.175 Tage, nachdem Solberg in Spanien seine vermeintlich letzte WM-Rallye bestritt, feiert er an gleicher Stelle ein Comeback.

Für Volkswagen Motorsport fährt er den spanischen WM-Lauf im Polo GTI R5, dem brandneuen Kundensport-Modell des viermaligen Marken-Weltmeisters. „Die Gelegenheit, mit Volkswagen ein WRC-Comeback zu feiern, ist einmalig und ich habe das Angebot sehr gern angenommen“, sagt Solberg und seine Frau Pernilla bringt es auf den Punkt: „Rallycross ist fantastisch, aber der Rallye-Sport ist ganz tief in unseren Herzen, das ist unsere DNS.“

Freitag, 05.10.2018


Volkswagen im Kundensport

Volkswagen präsentiert Design des Polo GTI R5.

 

Der Volkswagen Polo GTI R5 hat ein neues Gewand. Das finale Design des 200 kW (272 PS) starken Rallye-Autos ist eine Neuinterpretation der spektakulären Optik, die auch beim Tourenwagen Golf GTI TCR umgesetzt wurde. „Der Polo GTI R5 sieht wirklich aufregend aus“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets über das allradangetriebene Fahrzeug für Kunden, dass ab November ausgeliefert wird, um künftig in internationalen und nationalen Rallye-Meisterschaften eingesetzt zu werden. 
 
Nico Mühr, Exterior Design Volkswagen, beschreibt die Philosophie hinter dem dynamischen Look des Polo GTI R5, der wie im Rennsport üblich als Folie aufgetragen wurde: „Wir haben beim Polo GTI R5 bewusst viele Designelemente aus den Serienfahrzeugen der GTI Familie eingesetzt. Neben den typischen Farben Rot, Weiß, Schwarz und der Erkennungslinie im Frontgrill verleihen vor allem die GTI Icons samt Wabenstruktur dem Rallye-Polo eine unverwechselbare Optik. Am Ende bleibt der Polo GTI R5, trotz seiner extremen Rallye-Optik, klar als – sicher schnellstes – Mitglied der Polo Familie erkennbar.“

20 Monate Entwicklungszeit, 10.000 Testkilometer
Unter der Haube steckt ein 1,6-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung, der den knapp 1.230 Kilogramm leichten Viertürer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Der neue Rallye-Polo hat eine Entwicklungszeit von 20 Monaten hinter sich und spulte Testfahrten von mehr als 10.000 Kilometern unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen ab. Diese Sorgfalt hat ihre Ursache zum Teil im Reglement. „Ein R5 darf während der auf fünf Jahre angelegten Lebensdauer im Motorsport technisch nur geringfügig geändert werden“, erklärt Gerard Jan de Jongh, Technischer Projektleiter für den Polo GTI R5. „Wir haben uns deshalb so gut und sorgfältig wie möglich vorbereitet.“

Mittwoch, 26.09.2018


Volkswagen im Kundensport

Zwei Jahre Entwicklungszeit, rund 10.000 Test-Kilometer.

 

Als Renningenieur führte er Sébastien Ogier von 2013 bis 2016 zu vier Titeln in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Heute ist der Niederländer Gerard-Jan de Jongh bei Volkswagen Motorsport als Projektleiter für den Polo GTI R5 verantwortlich. Das 200 kW (272 PS) starke Rallyeauto wird künftig von professionellen Teams in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, in überregionalen Serien wie der FIA Rallye-Europameisterschaft oder auch in nationalen Championaten eingesetzt. Im Interview beschreibt der 40-jährige de Jongh kurz vor der geplanten Homologation am 1. Oktober die besonderen Herausforderungen des R5-Reglements. Außerdem gibt der studierte Ingenieur einen Überblick über die Entwicklungsschritte des Polo GTI R5 und schaut auf die Wettbewerbspremiere bei der Rallye Spanien Ende Oktober voraus.

 

Herr de Jongh, Sie waren jahrelang bei Volkswagen Motorsport Renningenieur von Sébastien Ogier. Vermissen Sie die Einsätze im Wettbewerb?

Natürlich ist meine Tätigkeit als Projektleiter bei der Entwicklung eines völlig neuen Rallyeautos etwas ganz anderes. Ich hätte die Möglichkeit gehabt, weiter als Renningenieur zu arbeiten, aber mich hat diese neue Herausforderung bei Volkswagen Motorsport sehr gereizt. Meine Aufgabe war plötzlich viel komplexer und vielschichtiger als zuvor. Ich bin froh, dass ich diese Herausforderung angenommen habe.

 

Wann haben Sie mit der Entwicklung des Polo GTI R5 begonnen?

In der Woche nach der Rallye Australien im November 2016, dem letzten WM-Lauf für unser damaliges WRC-Team. Ich habe nach der Rückkehr in meinem Büro angefangen. Die Idee kam von François-Xavier Demaison, dem Technischen Direktor von Volkswagen Motorsport.

 

Demaison gilt als Perfektionist. Wie sehr war er in Ihre Arbeit eingebunden?

FX (Anm.: der interne Spitzname von Demaison) ist für derzeit vier verschiedene Projekte verantwortlich. Trotzdem war er von Beginn an stark in die Entwicklung des Polo GTI R5 eingebunden. Von Anfang an haben wir wöchentliche Meetings gehabt, auf denen wir die Weiterentwicklung des Fahrzeugs besprochen haben. FX ist einer der erfahrensten Ingenieure im Rallyesport. Seine Rückendeckung hat mir und dem gesamten Entwicklungsteam sehr geholfen.

 

Wie sahen die ersten Schritte bei der Entwicklung des Polo GTI R5 aus?

Ich habe mir zuerst Gedanken über das Basiskonzept des Polo GTI R5 gemacht. Daraus entstand ein sogenanntes Design-Briefing, also die Vorgaben für die Konstrukteure. Als Nächstes ging es darum, die richtigen Zulieferer für die Fahrzeugkomponenten zu finden, die nicht bei Volkswagen Motorsport gefertigt werden. In diesem Punkt konnten wir auf eine ganze Reihe bewährter Kontakte zurückgreifen, mit denen wir schon beim Polo R WRC zusammengearbeitet hatten. Dazu gehören Xtrac für das Getriebe, Bosch für die Motorelektronik, ZF Sachs für die Stoßdämpfer und Alcon für die Bremsen.

 

Wie groß war das Team, das den Polo GTI R5 entwickelt hat?

Wir haben bei Volkswagen Motorsport Designteams für Chassis, Motor und Radaufhängung mit je drei bis sechs Mitarbeitern. Die Arbeit wurde unter den Teammitgliedern aufgeteilt. Meistens hatte ich Kontakt zu den Abteilungsleitern, aber auch zu den Konstrukteuren. Meine Erfahrung ist, dass persönlicher Kontakt nicht zu ersetzen ist.

 

Was waren die Eckdaten bei der Entwicklung des Polo GTI R5?

Es war klar, dass der Polo GTI R5 auf der 2017er-Modellgeneration des Serienfahrzeugs basieren musste. Dieser neue Polo der sechsten Generation war aber noch gar nicht verfügbar, als wir mit der Entwicklung des Rallyeautos begannen. Daher mussten wir anfangs ausschließlich mit Computerdaten arbeiten. Wir hatten dank der Computersimulation relativ früh die Karosserie fertig, mit der wir dann im Windkanal gearbeitet haben. Außerdem haben wir bei der Festlegung der Spezifikation großen Wert darauf gelegt, dass die technische Betreuung des Polo GTI R5 auch von Privatteams problemlos zu beherrschen ist.

 

Wie viele Komponenten konnten Sie vom Polo R WRC übernehmen?

Fast gar keine, weil das technische Reglement komplett anders ist und der Polo R WRC auf dem Vorgängermodell basierte. Aber wir haben die Designphilosophie adaptiert. So sind die Einbaulage der Stoßdämpfer, der Federweg, die Geometrie der Radaufhängungen oder die Sitzposition des Fahrers ähnlich. Und genau wie beim Polo R WRC haben wir bei allen Komponenten das geringstmögliche Gewicht angestrebt, um den Fahrzeugschwerpunkt so niedrig wie möglich zu legen. Aber auch dabei setzt das Reglement Grenzen. Die Preisgrenzen von zahlreichen Teilen sind vorgegeben und häufig ist ein Mindestgewicht vorgeschrieben, beispielsweise für die Rohkarosse.

Der Motorsportweltverband FIA gibt für die R5-Fahrzeuge einen festen Kostenrahmen vor …

… dessen Einhaltung bei einem R5-Fahrzeug wie dem Polo GTI R5 tatsächlich eine große Herausforderung darstellt. Natürlich könnte man im Rahmen des technischen Reglements ein leistungsfähigeres Auto konstruieren. Aber das wäre zu teuer und müsste mit Verlust verkauft werden. Das kommt für unser Unternehmen nicht in Frage und wäre auch nicht im Sinne des Sports. Mit dem Golf GTI TCR haben wir bereits ähnliche Kundensport-Erfahrung  im Tourenwagen-Rennsport gesammelt. Darauf konnten wir für den R5 aufbauen. Zudem schreibt das Reglement in bestimmten Bereichen die Verwendung von Serienteilen vor. Dazu gehören Teile der Lenkung, des Kühlers, der Antriebswellen, der Kardanwelle und des Motors.

 

Wo mussten Sie Kompromisse eingehen?

Bei jedem Rennfahrzeug ist das Gewicht ein großes Thema. Aber je leichter ein Teil ist, umso teurer wird es in der Regel. Ich musste den Zulieferern, mit denen wir zusammenarbeiten wollten, also verständlich machen, dass wir einen Kompromiss aus Performance und Kosten eingehen müssen. Nehmen wir als Beispiel ein Teil der Radaufhängung. Wir haben dieses Teil, vereinfacht ausgedrückt, zu 90 Prozent konstruiert. Dann sind wir mit diesem Design zu den möglichen Zulieferern gegangen und haben sie gefragt: Für welchen Preis könnt ihr dieses Teil liefern? Wichtig war dabei die Stückzahl. Von Komponenten für den Polo R WRC haben wir manchmal nur eine Handvoll gebraucht. Beim Polo GTI R5, der ja für den Kundensport konzipiert ist, reden wir aber von 50, 100 oder sogar mehr Teilen. Das hat natürlich einen großen Einfluss auf den Preis.

 

In der Kategorie R5 sind Turbobenziner mit 1,6 Liter Hubraum gefragt. Einen solchen Motor gibt es in der Serienversion des Polo aber nicht …

In diesem Punkt gibt uns das Reglement mehr Freiheiten. Vorschrift ist, dass der Motor des Rallyeautos von einem Serienmodell des Konzerns abstammen muss. Wir haben uns für den Motor mit dem internen Code EA888 entschieden, der in ähnlicher Form mit zwei Litern Hubraum auch im neuen Polo GTI verbaut wird. Für den Einsatz im Polo GTI R5 wurde er dementsprechend modifiziert.

 

Seit wann wird mit dem Polo GTI R5 getestet und welche Fahrer kamen dabei zum Einsatz?

Die erste Testfahrt fand im November 2017 auf dem Testgelände im französischen Fontjoncouse statt. Seither haben Volkswagen Test- und Entwicklungsfahrer Dieter Depping, Pontus Tidemand, die ehemaligen Rallye-Weltmeister Petter Solberg und Marcus Grönholm, Raimund Baumschlager, Eric Camilli und Emil Lindholm das Fahrzeug gefahren. Das Testprogramm hatte es in sich: bei Temperaturen von -16 °C bis +40 °C; auf Meereshöhe und auf 2.800 Metern in den Bergen. Wir haben unter derart unterschiedlichen Bedingungen getestet, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ein Fahrzeug bekommen, das immer und überall zuverlässig seine Leistung bringt. Zudem wollten wir die Meinung von Fahrern mit unterschiedlichen Fahrstilen sowie Asphalt- und Schotter-Experten einholen. Der Polo GTI R5 muss vielseitig sein und von einem möglichst breiten Spektrum von Fahrern beherrscht werden. Insgesamt werden wir bis zur Wettbewerbspremiere rund 10.000 Test-Kilometer absolviert haben, jeweils etwa die Hälfte auf Schotter und auf Asphalt, sowie auch ein wenig auf Schnee und Eis.

 

Bei der Rallye Spanien, dem vorletzten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, wird der Polo GTI R5 Ende Oktober seine Wettbewerbspremiere feiern. Was sind Ihre Erwartungen?

Wir werden zwei Polo GTI R5 einsetzen, um das Potenzial des Fahrzeugs aufzuzeigen. Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit des neuen Polo GTI R5 auf höchstem Niveau und auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen unter Beweis zu stellen. Das geht beim spanischen WM-Lauf besonders gut, weil er als einziger in der WM sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter ausgetragen wird. Allerdings wissen wir aus der Zeit mit dem Polo R WRC in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft auch sehr gut, dass eine gute Planung besonders im Rallyesport keine guten Ergebnisse garantieren kann. Über eine vordere Platzierung in der WRC2 würden wir uns jedenfalls freuen.

 

Für Volkswagen steuern bei der Rallye Spanien mit Eric Camilli und Petter Solberg zwei erfahrene Piloten den Polo GTI R5. Warum haben Sie diese beiden ausgewählt?

Eric Camilli und sein Beifahrer Benjamin Veillas haben bei der Entwicklung des Polo GTI R5 eine entscheidende Rolle gespielt. Beide haben große Erfahrung in der Kategorie WRC2 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft, sie waren 2017 Gesamtzweite in dieser Klasse. Dass sie bei der Wettbewerbspremiere des Polo GTI R5 dabei sind, ist der logische nächste Schritt. Außerdem schätzen wir sie wegen ihres detaillierten Feedbacks und ihrer analytischen Herangehensweise. Auch Petter Solberg war in die Entwicklung des Polo GTI R5 eingebunden. Er gehört zu den erfahrensten Rallyefahrern der Welt, dessen Wissen für jedes Team ein Gewinn ist. Außerdem ist er Volkswagen Motorsport durch das Engagement seines Teams in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) verbunden. Es ist schon eine besondere Ehre und tolle Sache zugleich, dass er den Polo GTI R5 bei der Rallye Spanien fahren wird.

Dienstag, 20.09.2018


Volkswagen im Kundensport

Petter Solberg fährt in Spanien den neuen Polo GTI R5.

 

He’s back! Der Champion von 2003, Petter Solberg (N), kehrt mit dem Volkswagen Polo GTI R5 in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zurück. Vom 25. bis zum 28. Oktober 2018 wird Solberg zusammen mit Beifahrerin Veronica Engan (N) bei der Rallye Spanien in Katalonien in der WRC-2-Klasse an den Start gehen. Knapp sechs Jahre nach seiner letzten Rallye im Jahr 2012 tritt er damit exakt an jenem Ort zum Comeback an, an dem er seinerzeit seine Rallye-Karriere beendet hatte. Solberg, der für sein Team PSRX Volkswagen Schweden in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) ebenfalls mit einem Polo antritt, wechselt damit kurzzeitig das Fach. Bei der Rallye Spanien erlebt der neue Polo GTI R5 sein Wettbewerbsdebüt und den einzigen Einsatz mit dem Volkswagen Werksteam. Danach wird das Kundensportfahrzeug nach R5-Reglement durch Kundenteams in nationalen und internationalen Meisterschaften eingesetzt. 

 

„Die Gelegenheit, mit Volkswagen ein WRC-Comeback zu feiern, ist einmalig und ich habe das Angebot sehr gern angenommen“, so Petter Solberg. „Als ich den Polo GTI R5 bei den Tests in Schweden zum ersten Mal gefahren bin, wollte ich gar nicht mehr aufhören. Der Polo ist ein fantastisches Rallye-Auto – ihn im Grenzbereich zu bewegen, macht unglaublich viel Spaß. Ich freue mich sehr auf die Rallye Spanien. Der Mix aus Schotter und Asphalt hat mir seinerzeit immer gelegen. Und es ist natürlich ein besonderes Gefühl, dorthin zurückzukehren, wo ich meine Rallye-Karriere 2012 beendet habe. Es wird ein großartiges Wiedersehen mit der WRC-Familie, aber auch eines mit professionellem Hintergrund. Klar möchte ich dem R5-Polo ein gutes Ergebnis zum Einstand bescheren.“

 

Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets: „Petter Solberg ist zu Recht eine echte Rallye-WM-Legende. Seine Leidenschaft und Professionalität haben wir bei der Zusammenarbeit in der Rallycross-WM zu schätzen gelernt. Immer 110 Prozent zu geben, ist Petters Markenzeichen. Er hat den Polo GTI R5 getestet und war von Beginn an ein Wunschkandidat für das Debüt unseres neuen Kundensportautos. Großartig, dass er den R5-Polo in Spanien fahren wird. Jeder im Team freut sich auf die Rallye und die Zusammenarbeit mit Petter und seinem Teamkollegen Eric Camilli.“

Petter Solberg kehrt zurück zu den Rallye-Wurzeln

Aus der angestammten WRX wird für Solberg für ein Wochenende die WRC. Für Solberg bedeutet es die Rückkehr zu den Wurzeln. Zwischen 1998 und 2012 trat der Norweger 188 Mal in der Rallye-Weltmeisterschaft an – mit Toyota, Ford, Subaru und Citroën. 2003 feierte Solberg mit Subaru den Weltmeister-Titel mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem späteren Rekord-Champion Sébastien Loeb (F) und dem Drittplatzierten Carlos Sainz (E). Petter Solberg ist seither der letzte nordische Rallye-Weltmeister. 2009, 2010 und 2011 trat Solberg mit seinem eigenen Team in der Rallye-WM an, 2012 absolvierte er ein weiteres Rallye-WM-Jahr als Werkspilot von Ford. Der Norweger feierte in der Rallye-WM 52 Podiumsresultate, davon 13 Siege. Die Rallye Spanien markiert Petter Solbergs ersten Rallye-Start mit Volkswagen sowie sein Debüt in einem R5-Fahrzeug.

 

Erstmals seit acht Jahren drei Weltmeister gemeinsam bei einer WM-Rallye am Start

Solberg ist neben dem aktuellen Champion Sébastien Ogier (F) und Rückkehrer Sébastien Loeb der dritte Rallye-Weltmeister, der bei der Rallye Spanien 2018 eingeschrieben wird. Damit treten in Spanien die letzten drei Titelträger – wenn auch in unterschiedlichen Klassen – gemeinsam an. Zuletzt waren drei Weltmeister gleichzeitig bei der Rallye Finnland 2010 am Start (Loeb, Solberg, Kankkunen).

 

Solberg und Volkswagen in der WRX – eine extrem erfolgreiche Kombination

Der 43-Jährige gewann nach dem Wechsel von der WRC zur WRX 2014 und 2015 jeweils den WM-Titel in der Fahrerwertung. Anfang 2017 verkündeten Volkswagen Motorsport und Petter Solbergs Team PSRX ihre Partnerschaft. Eine siegreiche Kombination: Bereits im ersten Jahr feierte die Mannschaft den Teamtitel und stellte mit Johan Kristoffersson (S) den Weltmeister. Volkswagen ist für die Entwicklung und die technische Vorbereitung der beiden Polo R Supercars verantwortlich, PSRX Volkswagen Schweden kümmert sich um die Logistik, den Vor-Ort-Einsatz und die Vermarktung. Solberg ist bis heute der einzige Fahrer, der in zwei verschiedenen FIA-Weltmeisterschaften Fahrertitel gewann.

 

Die Solberg-Dynastie: Drift und Vollgas liegen im Blut

Ursprünglich wollte Solberg Maler und Lackierer werden, gab seine Ausbildungsstelle aber für den Motorsport auf. Dass ihm Tempo im Blut liegt, zeigt ein gut verzweigter Rallye-Stammbaum seiner Familie. Denn „Mr. Hollywood“ stammt aus einer äußerst erfolgreichen Rallyefahrer-Dynastie, seine Eltern nahmen erfolgreich an Autocross-Rennen teil. Sein Bruder Henning Solberg feierte kürzlich bei der Rallye Türkei das bisher beste Resultat eines R5-Fahrzeugs in der Gesamtwertung, Rang sechs, und kann ebenfalls auf eine bewegte WRC-Karriere zurückblicken. Durch Petters Hochzeit mit seiner Frau Pernilla sind die Solbergs mit der Rallycross- und Rallye-Familie Walfridsson verbunden. Pernilla galt lange Zeit selbst als eine der besten Rallye-Fahrerinnen der Welt. Kein Wunder, dass Sohn Oliver bereits äußerst erfolgreich in die Fußstapfen der Eltern tritt – unter anderem in der FIA Baltic Rally Trophy und der Lettischen und Estländischen Rallye-Meisterschaft. 

 

Gehört schon zur Familie: Veronica Engan als Beifahrerin bei der Rallye Spanien

Die Wahl der Beifahrerin für die Rallye Spanien lag nahe. Veronica Engan tritt seit 2017 mit Solbergs Sohn Oliver in diversen Rallyes nach R2-Reglement an und gehört damit fast zur Familie. Die 34-Jährige kann bereits auf etwa 150 Rallye-Starts mit nordischen Rallye-Piloten verweisen, darunter Eyvind Brynildsen (N), Marius Aasen (N), Johan Kristoffersson (S), Bernt Kollevold (N) oder Anders Grøndal (N). Ihre Karriere startete 2003, seither schlagen 27 WRC- und sieben WRC-2-Rallyes zu Buche. Ihr bestes Resultat datiert aus dem Jahr 2009, als sie bei der Rallye Italien auf Sardinien mit Mads Østberg (N) Siebte wurde. 

 

 

Karriere im Schnelldurchlauf – das ist Petter Solberg

Geburtsdatum/-ort: 18. November 1974 in Askim (N)

 

Karriere-Highlights    

2003: 1. Platz FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

2002, 2004 und 2005: 2. Platz FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

2010: 3. Platz FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

2014, 2015: 1. Platz FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX)

WRC-Statistik: 188 Rallyes, 52 Podiumsresultate (davon 13 Siege), 459 Prüfungssiege, 852 Meisterschaftspunkte

Dienstag, 11.09.2018


Volkswagen im Kundensport

Eric Camilli steuert Polo GTI R5 beim Rallye-Einstand.

 

Die erste Fahrerpaarung für das Debüt des Polo GTI R5 steht fest – Volkswagen tritt bei der Rallye Spanien (25.–28. Oktober) mit Eric Camilli/Benjamin Veillas (F/F) an. Beim einzigen Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), der sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter ausgetragen wird, feiert der 200 kW (272 PS) starke Allradler für den Rallye-Kundensport seinen Einstand. Es ist der einzig geplante Werkseinsatz des Volkswagen Polo GTI R5, bevor er in Kundenhand an nationalen und internationalen Meisterschaften teilnehmen wird.

 

Volkswagen vertraut bei der Besetzung des ersten von zwei Cockpits für die Rallye Spanien auf eine wahrlich verlässliche Größe. Das Duo Camilli/Veillas hat bei der Entwicklung des Rallye-Fahrzeugs auf Basis des neuen Polo eine entscheidende Rolle gespielt und ist beim viermaligen Weltmeister-Team wegen seines detaillierten Feedbacks und der analytischen Herangehensweise geschätzt. Camilli/Veillas sind in der WRC-2-Kategorie, für die der Polo GTI R5 in Spanien an den Start gehen wird, keine Unbekannten: 2017 wurden sie mit drei Podiumsresultaten, darunter der Sieg bei der Rallye Deutschland, Vizeweltmeister. Insgesamt schlagen 31 Prüfungssiege in dieser Kategorie für Camilli/Veillas zu Buche.

 

„Eric Camilli und Benjamin Veillas sind ein erfahrenes Team und haben während der Testarbeit mit dem Polo GTI R5 wertvolle Arbeit geleistet“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Dass sie mit ihrer WRC-2-Erfahrung auch beim Wettbewerbsdebüt dabei sind, ist der nächste logische Schritt. Mit Eric und Ben sind wir bei der Rallye Spanien bestens aufgestellt.“ Die Fahrer/Beifahrer-Besetzung des zweiten Polo GTI R5 wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Eric Camilli: „Als Sven Smeets und R5-Projektleiter Jan de Jongh mir die gute Nachricht übermittelt haben, war das ein schönes nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Ich habe mich sehr gefreut und bin stolz, ein Teil des Teams bei dieser wichtigen Premiere zu sein. Nach einem Jahr intensiver Testarbeit nun auch die erste Rallye mit dem Polo GTI R5 zu bestreiten, ist eine großartige Sache, und ich bin hochmotiviert für den Einsatz. Ben und ich werden uns gewissenhaft auf die Rallye Spanien vorbereiten und hoffentlich den R5-Polo mit einem guten Ergebnis in seine ‚Karriere‘ schicken.“

Eric Camilli und der Polo – eine lange Geschichte

Die intensive Testarbeit und das anstehende Debüt mit dem Polo GTI R5 markieren keinesfalls die erste Begegnung von Eric Camilli mit dem Kleinwagen. Der Polo von Volkswagen spielte im Privatleben des 31-Jährigen schon früh eine Rolle. „Mein zweites Auto war ein Polo. Ein gebrauchter Polo IV Trendline mit 64 PS in Silber aus dem Jahr 2005“, erzählt Camilli. „Volkswagen sind absolut zuverlässige Autos. Und ich mag das Design.“ Mit dem Polo GTI R5 spulten Camilli/Veillas gut ein Drittel der insgesamt etwa 10.000 Testkilometer ab. „Der Polo GTI R5 hat eine beeindruckende Traktion und reagiert beim Fahren sehr präzise. Ich denke, dass er ein sehr gutes R5-Auto ist – aber Genaues wissen wir erst nach der Rallye Spanien und dem ersten direkten Vergleich mit der sehr starken Konkurrenz.“

 

Benjamin Veillas – Rückkehr ins viermalige Weltmeister-Team

Für Beifahrer Benjamin Veillas bedeutet die Rallye Spanien die Rückkehr in das viermalige Weltmeisterteam von Volkswagen. Zu WRC-Zeiten war der 40-jährige Franzose Teil der Schotterspion- und Wetter-Crew für Weltmeister Sébastien Ogier. Zusammen mit Camilli bildet Veillas seit der Rallye Frankreich auf Korsika 2014 ein Team, das bisher sechs Podiumsresultate in der WRC-2-Kategorie sowie eine Prüfungsbestzeit in der Top-Kategorie der WRC feierte.

 

Nach dem Werksdebüt: Acht Kundenteams erhalten 15 Polo GTI R5

Kunden, bitte übernehmen Sie: Das Wettbewerbsdebüt bei der Rallye Spanien bildet den ersten und einzigen Wettbewerbseinsatz des Polo GTI R5, bevor die Auslieferung des Kundensport-Renners am Motorsport-Standort von Volkswagen in Hannover ab November beginnt. 2018/2019 werden 15 Fahrzeuge an acht Kundenteams übergeben, die Einsätze in zahlreichen internationalen und nationalen Rallye-Meisterschaften nach R5-Reglement planen.

 

 

Karriere im Schnelldurchlauf – das ist Eric Camilli

Geburtsdatum/-ort: 06. September 1987 in Nizza (F)

Hobbys: Sport, speziell Laufen und Trial

 

Karriere-Highlights

2017: 2. Platz FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2), 1 Sieg

2016: 11. Platz FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)

2014: 2. Platz Volant Peugeot, 1 Sieg

WRC-2-Erfolge: 17 Rallyes, sechs Podiumsresultate (davon ein Sieg), 31 Prüfungssiege, 144 Meisterschaftspunkte

Dienstag, 04.09.2018


FIA Rallye-Weltmeisterschaft

Volkswagen Motorsport stellt Polo GTI R5 ersten Kunden vor.

 

Auf Polo R WRC folgt Polo GTI R5. Mit der sogenannten World Rally Car-Variante des Polo gewann das Volkswagen Werksteam von 2013 bis 2016 vier Titel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Das seriennahe Nachfolgemodell wurde nach dem Reglement der Kategorie R5 entwickelt und ist ausschließlich für den Kundensport bestimmt. 15 Exemplare des Polo GTI R5 hat Volkswagen Motorsport bereits an Kunden in Belgien, Finnland, Italien, Österreich, Paraguay, Portugal und Schweden verkauft. 

 

Volkswagen Motorsport präsentierte das neue Rallyefahrzeug nun kurz vor der Homologation seinen Kunden. Vertreter der privaten Teams besuchten den Hauptsitz in Hannover und erlebten anschließend den 200 kW (272 PS) starken Allradler gemeinsam mit Testfahrer Dieter Depping (D) auf einem Testgelände im nahe gelegenen Sulingen. „Der Polo GTI R5 hat bis jetzt rund 9.000 Test-Kilometer hinter sich, jeweils etwa zur Hälfte auf Schotter und auf Asphalt“, erläutert Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Das gesamte Entwicklungsteam hat hart gearbeitet und ein erstklassiges Ergebnis abgeliefert, was auch die Kunden in ihren ersten Reaktionen so bestätigt haben.“ 

 

„Die Resonanz auf diesen Kennenlern-Termin war äußerst positiv“, ergänzt Juliane Gründl, Leitung Vertrieb bei Volkswagen Motorsport. „Fast alle Teams haben bereits konkrete Einsatzpläne für die Rallyesaison 2019 und können es kaum erwarten, ihren Polo GTI R5 zu bekommen.“    

 

Wettbewerbspremiere beim WM-Lauf in Spanien Ende Oktober

Die Homologation des Polo GTI R5 ist für den 01. Oktober 2018 vorgesehen. Bis zu dieser Zulassung zum Motorsport wird der Polo GTI R5 insgesamt rund 10.000 Test-Kilometer abgespult haben. Einsatzgebiete für das neue Kundensport-Rallyefahrzeug sind neben der WRC2-Kategorie in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft auch überregionale Championate wie die FIA Rallye-Europameisterschaft und zahlreiche nationale Meisterschaften.

 

„Wir haben bei der Festlegung der Spezifikation großen Wert darauf gelegt, dass die technische Betreuung des Polo GTI R5 auch von professionellen Privatteams problemlos zu beherrschen ist“, sagt Jan-Gerard de Jongh, Technischer Projektleiter für den Polo GTI R5 und früherer Renningenieur von Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier.

 

Noch vor der Auslieferung der ersten Kundenfahrzeuge stehen weitere Testfahrten sowie die Wettbewerbspremiere auf dem Programm. Bei der Rallye Spanien stellt sich der Polo R5 GTI vom 25. bis 28. Oktober 2018 zum ersten Mal auf WM-Ebene der Konkurrenz in der Klasse WRC2. Und für die Mannschaft von Volkswagen Motorsport ist es kleines Comeback nach dem letzten Rennen in Australien 2016, denn bei der Premiere wird das Auto vom Volkswagen Motorsport Team betreut. „Wir werden bei der Rallye Spanien mit unserer eigenen Mannschaft zwei Fahrzeuge einsetzen“, sagt Smeets. „Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit des neuen Polo GTI R5 auf höchstem Niveau und auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen unter Beweis zu stellen.“

Donnerstag, 26.04.2018


Volkswagen Polo GTI R5

Wettbewerbspremiere in Spanien.

Die ideale Rallye für ein Debüt: Volkswagen wird mit dem Polo GTI R5 bei der Rallye Spanien (25.–28. Oktober 2018) erstmals im Wettbewerb starten. Das 200 kW (272 PS) starke Kundensport-Fahrzeug für Rallyes weltweit – etwa die WRC-2-Kategorie, die Rallye-Europameisterschaft oder nationale Meisterschaften – erlebt dabei seine Feuertaufe bei der vielseitigsten Rallye der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Denn in Katalonien wird sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter gefahren – für den kompletten Umbau des Fahrwerks und der vielen anderen Komponenten bleiben den Teams gerade einmal 75 Minuten Zeit. Für Volkswagen bildet die Rallye Spanien zudem aus einer anderen Perspektive den perfekten Ort: Hier blieb die Marke in der Top-Kategorie der Rallye-WM bei allen vier Einsätzen mit dem Polo R WRC ungeschlagen und feierte 2013 den ersten Titelgewinn in der Herstellerwertung.

 

„Die Rallye Spanien ist für uns ein sehr gutes Pflaster“, so Sven Smeets, Volkswagen Motorsport-Direktor. „Hier haben wir unseren ersten WM-Titel mit dem Team gefeiert, so einen Moment vergisst man nicht. Und natürlich eignet sich die Rallye Spanien aufgrund ihres wechselnden Untergrunds hervorragend für einen ersten echten Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen.“

 

Aufbruch in eine neue Zeit im Rallye-Sport: der Polo GTI R5 für den Kundensport

In der Rallye-WM hat Volkswagen in nur vier Jahren viel erreicht – zwölf Titel, 43 von 52 möglichen Siegen und 640 Prüfungssiege. Mit dem Polo GTI R5 schlägt Volkswagen ein neues Kapitel im Rallye-Sport auf, das die Erfolge von einst auf andere Weise fortschreiben soll – im Kundensport. Das Debüt in Spanien ist deshalb mit Bedacht gewählt. Auch, um den Ingenieuren noch mehr Zeit für eine optimal ausgereifte Entwicklung des Autos zu geben. Die ursprünglich für den Spätsommer geplante Homologation wird nun um wenige Woche verschoben auf den 01. Oktober 2018. „Die Tests an sich laufen gut. Die Fahrer, die den Polo GTI R5 getestet haben, haben sehr gutes Feedback gegeben“, erklärt Smeets. „Dennoch wollen wir noch ein paar Dinge ändern, bevor das Auto final homologiert wird.“

 

Und Gerard Jan de Jongh, Technischer Projektleiter Polo GTI R5 und früherer Renningenieur von Weltmeister Sébastien Ogier, ergänzt: „Ein Kundenfahrzeug muss beinahe noch ausgereifter entwickelt sein als ein World Rally Car bei einem Werkseinsatz. Ein Kunde hat nach erfolgter Homologation oft nicht die Möglichkeit, um nachträglich noch etwas zu ändern oder ausgiebig zu testen. Daher nehmen wir uns die Zeit, um unseren Kunden ab Oktober einen ausgereiften und schnellen Polo GTI R5 auszuliefern.“

Montag, 12.03.2018


Autostadt

Den WRC-Champion 2015 hautnah erleben.

Fünf Gesamtsiege und ein Weltmeistertitel: Der Polo R WRC mit der Chassis-Nummer 25 war der Garant für die Erfolge von Volkswagen Werkspilot Sébastien Ogier in der Rallye-Weltmeisterschaft im Jahr 2015.

 

Das ausgestellte Exponat ist eine Leihgabe von Volkswagen Motorsport und kam in den Jahren 2015 und 2016 während zwölf Läufen der FIA Rallye-Weltmeisterschaft zum Einsatz. Sébastien Ogier gewann allein 2015 mit diesem World Rallye Car fünf davon – darunter auch die legendäre Rallye Monte Carlo – und feierte am Ende seinen dritten Weltmeistertitel in Serie.

 

Zusammen mit seinem Beifahrer Julien Ingrassia sicherte der Franzose in jener Saison zudem wichtige Punkte für den prestigeträchtigen Konstrukteurstitel der Marke Volkswagen. Seine letzte Rallye bestritt der Polo R WRC mit der Chassis-Nummer 25 beim Saisonfinale 2016 in Wales.

 

Volkswagen dominierte von 2013 bis 2016 die Rallye-Weltmeisterschaft. Neben drei guten Fahrer-Paarungen legte vor allem der seinerzeit komplett neu entwickelte Polo R WRC den Grundstein für den Erfolg und die insgesamt 43 Gesamtsiege der Mannschaft von Volkswagen Motorsport. Insgesamt verbuchten die Wolfsburger während ihres Engagements in der WRC jeweils vier WM-Titel in der Fahrer-, Beifahrer-, und Konstrukteurswertung.

 

In der Entwicklungsphase des Polo von 2011 bis 2013 standen den Ingenieuren unter anderem der Dakar-Sieger Carlos Sainz und der deutsche Rallyemeister Dieter Depping mit ihren Erfahrungen zur Seite. Bis heute gilt der Volkswagen Polo R WRC auch aufgrund seiner 621 Bestzeiten bei 935 Wertungsprüfungen als das beste Rallye-Fahrzeug der WRC-Geschichte.

 

Hier geht's zur Website der Autostadt.

Montag, 19.02.2018


Rallye Schweden 2018

Petter Solberg begeistert Fans bei schwedischem Rallye-Klassiker.

Bei der Rallye Schweden hat Petter Solberg (N) den Sieg in der Klasse 9 der historischen Rallye-Fahrzeuge gefeiert und an der Seite seiner Frau Pernilla, die den Rallye-Weltmeister von 2003 als Navigatorin über die schwedischen Prüfungsstrecken lotste, den zweiten Gesamtplatz bei den historischen Fahrzeugen belegt. Sein Volkswagen Polo GTI Supercar, mit dem er regulär in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) startet, hatte Solberg in Schweden gegen einen historischen Ford Escort getauscht. „Das Wochenende hat ungeheuer viel Spaß gemacht“, sagte der WRX-Champion von 2014 und 2015. „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, und es war fantastisch, all die Fans an der Strecke zu sehen.“

 

Auch Solbergs PSRX-Teamkollege Johan Kristoffersson (S) war in Schweden im Einsatz. In der WRC2-Klasse belegte der aktuelle Rallycross-Weltmeister mit Volkswagen den sechsten Gesamtplatz in einem Skoda Fabia R5. „Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Kristoffersson. „Es ging nicht um den Sieg oder Platzierungen. Mein Hauptziel war es, ins Ziel zu kommen und meine Fähigkeiten für die Joker Laps in der Rallycross-WM weiter zu verbessern. Platz sechs in der Klasse inklusive zwei Prüfungssiege sind fantastisch.“ 

 

Weitere Informationen: www.wrc.com

Samstag, 03.02.2018


Rallye Schweden 2018

Kristoffersson und Solberg starten bei schwedischem Rallye-Klassiker.

Johan Kristoffersson und Petter Solberg starten bei der diesjährigen Rallye Schweden (15.-18. Februar). Sein 570 PS starkes Volkswagen Polo GTI Supercar, mit dem Kristoffersson im November in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) den WM-Titel errang, tauscht der frisch gekürte WRX-Champion dabei gegen einen Skoda Fabia R5 ein. "Geänderte Termine bei der Vorbereitung auf die neue Rallyecross-Saison mit Volkswagen haben den Start in Schweden möglich gemacht", sagt Kristoffersson. "Ich freue mich schon sehr auf das Event. Denn es ist immer hilfreich, so oft wie möglich im Rennmodus zu sein."

 

Für den 29-Jährigen ist es der zweite Start bei der Rallye Schweden. 2016 wurde er Elfter in der WRC2-Klasse. Solberg startet indes gemeinsam mit seiner Frau Pernilla in einem Ford Escort RS1800 in der Wertung für historische Fahrzeuge. 2013 und 2015 hat Solberg die historische Rallye Schweden dominiert. Dieses Jahr rechnet der Rallye-Weltmeister von 2003 mit einer größeren Herausforderung. "Letztes Mal haben wir einige Audi Quattros geschlagen", sagt Solberg. "Dieses Jahr sind deutlich mehr Allradler am Start. Deshalb ist konzentrieren wir uns jetzt auf die Konkurrenz mit Zweiradantrieb."

Montag, 29.01.2018


Polo R5 GTI

GTI meets „Monte“: Neuer Rallye-Polo zu Gast in Monaco.

Stippvisite für den Polo GTI R5: Das neue Rallye-Fahrzeug für den Kundensport wurde während der Fahrveranstaltung für den neuen Volkswagen up! GTI* in Monte Carlo (MC) ausgestellt. Zu bestaunen war die Studie des Polo GTI R5 an einem besonders prominenten Ort im Fürstentum: in der weltbekannten „Rascasse“-Kurve der Grand-Prix-Strecke. An diesem Wochenende wurde auch die Rallye Monte Carlo (26.–28. Januar) ausgetragen – also die perfekte Gelegenheit, den neuen Renner dem Fachpublikum zu zeigen. Denn schon im Januar 2019 könnte der Polo GTI R5 bei der legendären „Monte“ zum ersten Mal selbst auf WM-Punktejagd gehen.

 

* up! GTI 1.0 TSI, 85 kW / Kraftstoffverbrauch in l/100 km (WLTP): kombiniert 5,7–5,6; CO2-Emission in g/km: 129–127 (kombiniert). Kraftstoffverbrauch in l/100 km (NEFZ): innerorts 6,0/außerorts 4,1/kombiniert 4,8; CO2-Emission in g/km: 110 (kombiniert), Effizienzklasse: C.

Sonntag, 28.01.2018


Volkswagen im Kundensport

Dienstag, 23.01.2018


Volkswagen im Kundensport

In alle Welt: Die ersten Kunden des neuen Polo GTI R5 stehen fest.

Vorfreude ist die schönste Freude: Kurz vor dem Beginn der Rallye-Saison 2018 hat Volkswagen jetzt die ersten 15 Kunden des neuen Polo GTI R5 über ihre Zuteilung informiert. Das allradgetriebene Rallye-Fahrzeug für den Kundensport, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, wird seit Anfang letzten Jahres entwickelt und wurde im Dezember erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Nachfrage nach dem neuen Rallye-Polo ist groß. Nicht zuletzt, weil der Polo GTI R5 das Know-how seines Vorgängers von vier gewonnenen Weltmeister-Titeln in der Königsklasse WRC in sich trägt.

„Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz auf den Polo GTI R5“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Die Kundennachfrage ist enorm. Das freut uns natürlich und ist ein zusätzlicher Ansporn, den Teams ein bestmögliches Rallye-Fahrzeug für ihren Einsatz anzubieten.“

Kein Weg zu weit: rund 11.000 Kilometer Luftlinie bis zum Kunden
Insgesamt 15 Fahrzeuge des 272 PS starken Polo GTI R5 sollen in der zweiten Jahreshälfte an die ersten Kundenteams ausgeliefert werden. Drei Fahrzeuge gehen nach Österreich an das Team Baumschlager Rallye & Racing GmbH des österreichischen Rallye-Champions Raimund Baumschlager, der 2017 bereits mit einem Polo R WRC die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen hat. Ebenfalls drei Autos werden an Teams aus Belgien verkauft: zwei an BMA und ein Polo GTI R5 an THX Racing.

Ins Mutterland des Rallye-Sports nach Finnland werden zwei Polo GTI R5 an das Team Printsport Oy verkauft. Printsport setzt seit Jahren auf junge und talentierte Nachwuchspiloten wie Esapekka Lappi, Ole Christian Veiby oder Jari Huttunen. Aktuell sind Lukasz Pieniazek aus Polen und Emil Lindholm, Sohn des mehrfachen finnischen Meisters Sebastian Lindholm, unter Vertrag. Zwei weitere Polo GTI R5 werden in Italien vom Team HK Racing eingesetzt. Außerdem geht ein Rallye-GTI nach Portugal. Und auch nach Schweden wird ein GTI R5 verkauft: an Kristoffersson Motorsport KMS.

Die weiteste Reise, nämlich knapp 11.000 Kilometer Luftlinie, werden drei Polo GTI R5 auf ihrem Weg nach Paraguay in Südamerika auf sich nehmen. Dort wird sie Miguel Carrizosa/DIESA S.A., Volkswagen Importeur Paraguay, bei nationalen Events einsetzen.

„Jedes Auto wird bei uns im Workshop in Hannover in Handarbeit aufgebaut“, erklärt Juliane Gründl, Leitung Vertrieb bei Volkswagen Motorsport. „Wir liegen gut im Plan, allerdings befinden wir uns nach wie vor im Aufbau der Produktion sowie in der Umsetzungsphase für den Aftersales-Bereich. Denn wir möchten natürlich pünktlich zum Verkaufsstart optimal aufgestellt sein.“

Montag, 15.01.2018


Autosport Show International

Polo GTI R5 feiert Publikumspremiere bei Autosport Show.

Nach der gelungen Weltpremiere des neuen Volkswagen Polo GTI R5 Anfang Dezember auf Mallorca (E) hat das allradgetriebene Rallyefahrzeug für den Kundensport der Marke Volkswagen jetzt seine Publikumspremiere gefeiert. Bei der Autosport Show International in Birmingham (GB) konnten Motorsport-Liebhaber den 272 PS starken Polo GTI R5, der auf dem Polo der sechsten Generation basiert, aus unmittelbarer Nähe erleben. In die Entwicklung des Rallye-Polo, die seit Anfang 2017 auf Hochtouren läuft, sind seitens Volkswagen die Erfahrung und das Knowhow von vier gewonnenen Weltmeistertiteln in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zwischen 2013 und 2016 eingeflossen.

Nach den ersten erfolgreichen Testfahrten auf Asphalt und Schotter im vergangenen November und Dezember stehen aktuell weitere Tests an, um den Polo GTI R5 in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres an die ersten Kundensportteams und für die ersten Rallyeeinsätze auszuliefern.

Weitere Informationen: www.autosportinternational.com 

Montag, 04.12.2017


Volkswagen im Kundensport

Der Rallye-Sportler: Weltpremiere des neuen Polo GTI R5.

Bühne frei für den Rallye-GTI: Der Volkswagen Polo GTI R5 hat eine gelungene Weltpremiere gefeiert. Das allradgetriebene Rallye-Fahrzeug für den Kundensport, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, wurde anlässlich der offiziellen Fahrpräsentation des Polo GTI am Montagabend auf Mallorca erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. In die Entwicklung des neuen Rallye-Sportlers flossen die Erfahrung und das Know-how von vier gewonnen Weltmeister-Titeln in der Königsklasse WRC von 2013 bis 2016 ein.

„Ein großartiger Moment, den neuen Polo GTI R5 erstmals der Öffentlichkeit zu zeigen“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Die Nähe zum Polo GTI für die Straße ist unverkennbar. Mit dem Rallye-Polo hat die GTI-Familie einen weiteren, spektakulären Botschafter erhalten. Ein großes Kompliment dafür an unser Team und die Kollegen des Volkswagen Designs in Wolfsburg. In den nächsten Monaten muss sich der Polo GTI R5 im harten Testalltag beweisen, um in Zukunft in Kundenhand an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen zu können.“

Erste Tests erfolgreich
Die Entwicklung des Polo GTI R5 läuft seit Jahresanfang auf Hochtouren, die ersten Testfahrten auf Asphalt und Schotter fanden Mitte November im französischen Fontjoncouse statt und werden im Dezember in Großbritannien fortgesetzt. Für das Gesamtprojekt zeichnet neben Technikdirektor François-Xavier „FX“ Demaison vor allem als leitender Projektmanager Jan de Jongh verantwortlich, der von 2013 bis 2016 als Renningenieur den Polo R WRC von Weltmeister Sébastien Ogier betreute.

„Die ersten Tests hat der Polo GTI R5 ohne Probleme absolviert. Das Feedback der Testfahrer war sehr positiv“, sagt Demaison. „Natürlich ist es ein Vorteil, auf ein erfahrenes Team aus Ingenieuren und Mechanikern zurückzugreifen, die schon die Entwicklung des Weltmeister-Polo mitgestaltet haben. Und natürlich nutzen wir, wie schon zuvor, die enge und sehr gute Zusammenarbeit mit den Kollegen der technischen Entwicklung in Wolfsburg und den Kollegen von Škoda, die bereits seit 2015 ein R5-Fahrzeug anbieten.“

Wie im GTI für die Straße: Vierzylinder-Turbomotor mit Direkteinspritzung
Der Polo GTI R5 verfügt wie das Serienmodell – der neue Polo GTI – über einen kraftvollen Reihen-Vierzylinder-Turbomotor mit Direkteinspritzung, der quer vor der Vorderachse angeordnet ist. Reglementbedingt ist der Hubraum beim Rallye-Pendant auf 1,6 Liter beschränkt. Das reicht für eine Leistungsausbeute von stattlichen 200 kW (272 PS) und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Ein eng abgestuftes, sequenzielles Fünfgang-Renngetriebe sowie permanenter Allradantrieb sorgen für hervorragende Beschleunigungswerte auf jedem Untergrund – ob Asphalt, Schotter oder Schnee. Der 1.230 Kilogramm leichte Rallye-GTI beschleunigt in nur 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die viertürige Stahlkarosserie, die als Basis für den Aufbau dient, entstammt dem Produktionswerk in Pamplona in Spanien und wird gemäß FIA-Reglement mit einem Überrollkäfig und weiteren Sicherheitsbauteilen verstärkt. Erste Auslieferungen an Kundensportteams und Einsätze bei Rallye-Läufen sind für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

Im Jahr 2012 verabschiedete der Automobil-Weltverband FIA das R5-Reglement für eine neue Generation von Rallyeautos, die sich vorrangig an Kundenteams, Nachwuchstalente und Privatfahrer richtet. Mehr als 400 Fahrzeuge von fünf verschiedenen Herstellern wurden seitdem produziert und sind weltweit in nationalen und internationalen Meisterschaften im Einsatz.

Montag, 27.11.2017


Rallye-Fahrzeug für den Kundensport

Polo R5 besteht ersten Härtetest.

 

Erste Härteprüfung erfolgreich bestanden: Der Volkswagen Polo GTI R5 hat seine ersten Testkilometer im französischen Fontjoncouse erfolgreich absolviert. Das neue rund 270 PS starke Rallyemodell für den Kundensport, das auf dem jüngsten Serien-Polo der sechsten Generation basiert, wurde von Volkswagen Testfahrer Dieter Depping und dem schwedischen WRC2-Champion Pontus Tidemand drei Tage lang unter anspruchsvollen Bedingungen getestet.

 

„Ein erfolgreiches Testdebüt ist ein gutes Zeichen und eine tolle Motivation“, zeigte sich Volkswagen-Motorsport Direktor Sven Smeets zufrieden. „Nach den vielen Stunden und Wochen am Computer, in der Konstruktion und in der Werkstatt für unser neuestes Kundensport-Projekt, kann der Polo GTI R5 von nun endlich auf der Piste zeigen, was er kann und für die weitere Entwicklung wertvolle Daten einfahren.“

 

Bei trockenen Bedingungen mit Temperaturen um zehn Grad Celsius stand zunächst die Abstimmungsarbeit auf einer 3,85 Kilometer langen Asphaltstrecke auf dem Programm. Auf dem abwechselnd schnellen und dann wieder sehr kurvigen Abschnitt wurden Reifen, Bremsen, Motor und Kühlung erfolgreich auf ihre Belastbarkeit getestet. Anschließend ging es zwei Tage lang auf steinigen Untergrund: Auch die rauen Schotterpisten, die das Fahrwerk, die Dämpfer und die Federung enorm beanspruchen, meisterte der allradgetriebene Polo GTI R5 erfolgreich. Der Schauplatz der Testfahrt war bekanntes Terrain für den Polo: 2011 absolvierte Volkswagen an selber Stelle den ersten Test des Polo R WRC , der zwischen 2013 und 2016 viermal in Folge die Rallye-Weltmeisterschaft gewinnen sollte. Damals wie heute saß Dieter Depping hinter dem Steuer des Testfahrzeugs.

 

„Ein besonderes Gefühl, wieder hier zu sein, wo vor rund sechs Jahren das erste Rallye-Abenteuer für den Polo begann“, sagte Volkswagen Testfahrer Dieter Depping. „Nun geht es darum, den neuen Polo GTI R5 für den Kundensport bestmöglich abzustimmen. Dieser erste Test diente vor allem dazu, viele Kilometer zu absolvieren, damit die Ingenieure so viele Daten wie möglich bekommen. Eines kann ich schon jetzt sagen: Auch der R5 Polo fährt sich sehr gut, sehr schnell und präzise. Ich habe mich gleich wie Zuhause gefühlt!“

 

Mit dem neuen Polo GTI R5 weitet Volkswagen sein Kundensportprogramm aus und bietet das neue Rallye-Auto ab der zweiten Jahreshälfte 2018 professionellen Teams und Fahrern an, die an nationalen und weltweiten Meisterschaften wie der WRC2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) teilnehmen können.

Montag, 13.11.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager stellt im Polo R WRC Weltrekord auf.

 

Raimund Baumschlager (A) hat die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen. Bei der Rallye Waldviertel (A) triumphierte der 57-Jährige im Volkswagen Polo R WRC und sicherte sich bereits seinen 14. Titel in dem nationalen Championat. Baumschlager stellte damit einen Weltrekord auf, denn vor ihm hatte weltweit noch kein anderer Fahrer 14 nationale Meistertitel geholt.

 

Das Saisonfinale in der ORM hätte spannender kaum sein können: Bis zur letzten von insgesamt 14 Wertungsprüfungen lag der Österreicher mit Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) noch 0,8 Sekunden hinter dem Titelverteidiger Herrmann Neubauer (A/Ford) und wäre somit auch Zweiter der Meisterschaft geworden. Auf der letzten Prüfung setzte der Salzburger mit seinem Polo dann aber alles auf eine Karte, ließ Neubauer 5,4 Sekunden hinter sich und krönte sich mit vier Punkten Vorsprung zum Champion.

 

Dementsprechend groß war die Freude des Routiniers: „Nachdem wie die Meisterschaft und vor allem das Finale gelaufen ist, muss ich sagen, das ist mein schönster Meistertitel. Auch weil es sehr wahrscheinlich mein letzter Staatsmeistertitel gewesen sein wird.“ Der Sieg bei der Rallye Waldviertel war Baumschlagers dritter Saisonerfolg. Zuvor hatte er bereits die Rebenland-Rallye sowie die Škoda Rallye Liezen gewonnen.

 

Weitere Informationen: www.brr.at

Dienstag, 07.11.2017


FIA Rallye-Weltmeisterschaft

Volkswagen gibt Ausblick auf neuen Polo GTI R5.

 

Der GTI für den Rallye-Sport: Mit dem Polo GTI R5 kehrt Volkswagen unter neuen Vorzeichen in den Rallye-Sport zurück. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Volkswagen die rund 270 PS starke Rallye-Version des Polo professionellen Teams und ambitionierten Fahrern anbieten, um an Meisterschaften rund um den Globus – darunter die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) – teilnehmen zu können. Eine Skizze des Fahrzeugs, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, gibt einen ersten Vorgeschmack.

 

„Mit dem Polo GTI R5 möchten wir unsere Expertise aus vier Rallye-WM-Titeln erfolgreich auf den Kundensport übertragen und ein erstklassiges Sportgerät für etliche Rallye-Meisterschaften, von der nationalen Serie bis zur WM, anbieten“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Bis zum ersten Renneinsatz im kommenden Jahr werden wir den Polo GTI R5 einem intensiven Testprogramm unterziehen, um für die sehr unterschiedlichen Streckenbedingungen in aller Welt gerüstet zu sein.“

 

Die Entwicklung des Polo GTI R5 läuft seit Jahresbeginn auf Hochtouren, erste Testfahrten sind noch in diesem Jahr geplant. Die Erfahrungswerte aus der erfolgreichen Rallye-WM-Ära fließen direkt ein: Für die Entwicklung des Polo GTI R5 zeichnet Volkswagen Motorsport-Technikdirektor François-Xavier „FX“ Demaison, Vater des Rekordsiegers Polo R WRC, verantwortlich. Gerard Jan de Jongh bringt als leitender Projektingenieur ebenfalls seine volle Expertise ein. Zuvor fungierte der Niederländer als Renningenieur von Sébastien Ogier, der mit Volkswagen vier Mal in Folge den Fahrer-Titel gewann.

 

Der Polo GTI R5 verfügt wie das Serienmodell – dessen Markteinführung noch Ende dieses Jahres ansteht – über einen kraftvollen Vierzylinder-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung. Dazu gesellen sich Allradantrieb, ein sequenzielles Fünfgang-Renngetriebe und ein umfassendes Sicherheitspaket als wichtigste Merkmale der 2012 vom Automobilweltverband FIA ins Leben gerufenen R5-Kategorie. Diese bietet Privatfahrern, Teams und Importeuren die Möglichkeit, kosteneffiziente und zugleich leistungsstarke Rallye-Fahrzeuge in nationalen, regionalen und internationalen Meisterschaften einzusetzen.

 

Für Volkswagen Motorsport stellt der Polo GTI R5 einen weiteren Meilenstein der strate-gischen Neuausrichtung dar: Nach der erfolgreichen Einführung des Golf GTI TCR, der seit 2016 auf der Rundstrecke in zahlreichen Meisterschaften Siege und Titel einfährt, weitet Volkswagen Motorsport sein Kundensport-Engagement nun auf den Rallye-Sport aus.

Sonntag, 22.10.2017


Rallylegend 2017

Ogier und Polo R WRC begeistern die Fans.

 

Sébastien Ogier (F), der mit Volkswagen viermal die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewann, saß an diesem Wochenende erstmals wieder im Polo R WRC. Anlass war die Rallylegend in San Marino – das jährliche Treffen legendärer Rallye-Fahrer und Autos –, die in diesem Jahr im Andenken an den 2007 verstorbenen Rallye-Weltmeister Colin McRae besonders prominent besetzt war. Rallye-Beifahrer und -Weltmeister Luis Moya (E) hatte eingeladen und neben Ogier waren auch die Rallye-Champions Sébastien Loeb (F), Juha Kankkunen (FIN), Ari Vatanen (FIN), Stig Blomqvist (S), Petter Solberg (N), Didier Auriol (F), Miki Biasion (I) und Marcus Grönholm (FIN) dabei und präsentierten ihre legendären Rallye-Fahrzeuge in einem Korso vor rund 70.000 begeisterten Fans. Auch McRaes Eltern, sein Bruder und seine Tochter besuchten die Veranstaltung.

 

„Leider gehöre ich nicht zu der Generation, die Colin McRae noch persönlich kennenlernen durfte“, sagte Ogier, der nach seiner kurzen Fahrt noch fleißig Autogramme für die Fans schrieb. „Er war eine Ikone und für mich eine wirkliche Inspiration, Rallye-Pilot zu werden. Es ist wirklich eine Ehre, hier sein zu dürfen. Außerdem war es schön, nach so langer Zeit mal wieder in meinem Weltmeister-Polo zu sitzen.“

Montag, 02.10.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Erster Sieg für Baumschlager im Polo R WRC.

 

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben dem Volkswagen Polo R WRC den ersten Sieg in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft beschert. Das Duo gewann die Rallye Liezen mit dem 350 PS starken Allradler aus Wolfsburg vor Andreas Aigner/Ilka Minor (A/A, Škoda). Mit acht Bestzeiten aus 13 Wertungsprüfungen bewiesen Baumschlager/Winklhofer einmal mehr das große Potenzial des Weltmeister-Polo von 2016. Die Gesamtführenden der Meisterschaft – Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford) – beendeten die Rallye nach einem Reifenschaden auf Rang vier. Somit liegen Baumschlager und Winklhofer vor dem Saisonfinale in der Gesamtwertung nur noch zwei Zähler hinter Neubauer und Ettel.

 

Weitere Informationen: www.rallye-oem.at

Montag, 24.07.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager belegt Platz zwei bei der Rallye Weiz im Polo R WRC.

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben im Volkswagen Polo R WRC bei der Rallye Weiz Platz zwei belegt. Um den Podiumsplatz beim fünften Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mussten die beiden Volkswagen Piloten jedoch bis zum Schluss zittern: Auf der 13. von insgesamt 14 Wertungsprüfungen waren Schwierigkeiten an der Bremse des Polo aufgetreten. Nachdem der Defekt vor der abschließenden Sonderprüfung nicht behoben werden konnte, musste Baumschlager gute 9,8 Kilometer ausschließlich mit der Vorderbremse zurücklegen. Dennoch rettete er Platz zwei ins Ziel.

Zuvor bewiesen Baumschlager und Winklhofer die Leistungsfähigkeit des 318 PS starken 2016er-Polo – sie holten vier Prüfungsbestzeiten und lieferten sich einen engen Kampf um die Spitze mit den späteren Siegern Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford). In der Meisterschaft liegt Baumschlager mit nun 67 Punkten auf Rang drei, sein Rückstand auf den Gesamtführenden Neubauer beträgt 14 Zähler.

Raimund Baumschlager (A), Volkswagen Polo R WRC
„Gleich zu Beginn der Sonderprüfung 13 war der Bremskreis auf der Hinterachse, vermutlich durch einen Stein, lahmgelegt. Ich hörte einen lauten Knall und habe kurzfristig überlegt stehen zu bleiben, habe mich aber dann nur mit der vorderen Bremsachse durchgekämpft. Bis zum Schluss habe ich gezittert und gebetet, dass wir die Rallye überhaupt zu Ende fahren können. Nun bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“

 

Weitere Informationen: www.rallye-weiz.at

Montag, 26.06.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager scheidet im Polo R WRC nach Unfall aus.

Kleine Ursache, große Wirkung: Raimund Baumschlager (A) ist bei der Schneebergland Rallye, dem vierten Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden. Aufgrund eines Fehlers im Aufschrieb kam sein Volkswagen Polo R WRC bei der zweiten von insgesamt acht Sonderprüfungen mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab und überschlug sich. Baumschlager und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) blieben dabei unverletzt. Der Sieg ging an Niki Mayr-Melnhof/Poldi Welsersheimb (A/A, Ford).

Dienstag, 02.05.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager wird im Polo R WRC Zweiter.

Raimund Baumschlager (A) hat bei der Wechselland Rallye, die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, den zweiten Platz belegt. Es war der erste Einsatz des Siegerautos aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten WM-Titel eingefahren hat – nach dem Ausstieg von Volkswagen Motorsport aus der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Bei extrem schwierigen Bedingungen entschied Baumschlager vier von 15 Wertungsprüfungen für sich.

Mehr als ein Achtungserfolg für Baumschlager und Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D), die zuvor nur wenige Testkilometer mit dem 2016er Polo R WRC absolvieren konnten. „Es war brutal schwierig, denn das Wetter hat alles geboten, was es gibt. Von Regen über Nebel bis zu Schneefall. In Anbetracht der Umstände bin ich mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden“, so Baumschlager, dem am Ende nur 8,7 Sekunden auf Gewinner Hermann Neubauer (A) fehlten. Der Einsatz des Polo R WRC für das Baumschlager Rallye & Racing Team wurde von Volkswagen Motorsport im Rahmen des Kundensportprogramms unterstützt.

Montag, 24.04.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager im Polo R WRC am Start.

Das Weltmeister-Auto meldet sich zurück: Der Volkswagen Polo R WRC wird bei der Wechselland Rallye (28./29. April), die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, an den Start gehen. Als weltweit erster Privatfahrer wird Raimund Baumschlager (A) den Erfolgsgaranten aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten Titel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingefahren hat, für das Baumschlager Rallye & Racing Team steuern.

„Ich bin unglaublich stolz, dass ich den Polo R WRC fahren darf. Es ist zum einen eine große Ehre für mich, zum anderen ist die Vorfreude darauf kaum in Worte zu fassen“, so Baumschlager, der von Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) navigiert wird. Für seine Starts im Polo R WRC wird Baumschlager als Kunde von Volkswagen Motorsport unterstützt. So wird Gerard-Jan de Jongh, der Weltmeister Ogier während seiner Zeit bei Volkswagen erfolgreich betreut hat, auch Baumschlager als Ingenieur zur Seite stehen.