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Montag, 19.02.2018


Rallye Schweden 2018

Petter Solberg begeistert Fans bei schwedischem Rallye-Klassiker.

Bei der Rallye Schweden hat Petter Solberg (N) den Sieg in der Klasse 9 der historischen Rallye-Fahrzeuge gefeiert und an der Seite seiner Frau Pernilla, die den Rallye-Weltmeister von 2003 als Navigatorin über die schwedischen Prüfungsstrecken lotste, den zweiten Gesamtplatz bei den historischen Fahrzeugen belegt. Sein Volkswagen Polo GTI Supercar, mit dem er regulär in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) startet, hatte Solberg in Schweden gegen einen historischen Ford Escort getauscht. „Das Wochenende hat ungeheuer viel Spaß gemacht“, sagte der WRX-Champion von 2014 und 2015. „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, und es war fantastisch, all die Fans an der Strecke zu sehen.“

 

Auch Solbergs PSRX-Teamkollege Johan Kristoffersson (S) war in Schweden im Einsatz. In der WRC2-Klasse belegte der aktuelle Rallycross-Weltmeister mit Volkswagen den sechsten Gesamtplatz in einem Skoda Fabia R5. „Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Kristoffersson. „Es ging nicht um den Sieg oder Platzierungen. Mein Hauptziel war es, ins Ziel zu kommen und meine Fähigkeiten für die Joker Laps in der Rallycross-WM weiter zu verbessern. Platz sechs in der Klasse inklusive zwei Prüfungssiege sind fantastisch.“ 

 

Weitere Informationen: www.wrc.com

Samstag, 03.02.2018


Rallye Schweden 2018

Kristoffersson und Solberg starten bei schwedischem Rallye-Klassiker.

Johan Kristoffersson und Petter Solberg starten bei der diesjährigen Rallye Schweden (15.-18. Februar). Sein 570 PS starkes Volkswagen Polo GTI Supercar, mit dem Kristoffersson im November in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) den WM-Titel errang, tauscht der frisch gekürte WRX-Champion dabei gegen einen Skoda Fabia R5 ein. "Geänderte Termine bei der Vorbereitung auf die neue Rallyecross-Saison mit Volkswagen haben den Start in Schweden möglich gemacht", sagt Kristoffersson. "Ich freue mich schon sehr auf das Event. Denn es ist immer hilfreich, so oft wie möglich im Rennmodus zu sein."

 

Für den 29-Jährigen ist es der zweite Start bei der Rallye Schweden. 2016 wurde er Elfter in der WRC2-Klasse. Solberg startet indes gemeinsam mit seiner Frau Pernilla in einem Ford Escort RS1800 in der Wertung für historische Fahrzeuge. 2013 und 2015 hat Solberg die historische Rallye Schweden dominiert. Dieses Jahr rechnet der Rallye-Weltmeister von 2003 mit einer größeren Herausforderung. "Letztes Mal haben wir einige Audi Quattros geschlagen", sagt Solberg. "Dieses Jahr sind deutlich mehr Allradler am Start. Deshalb ist konzentrieren wir uns jetzt auf die Konkurrenz mit Zweiradantrieb."

Mittwoch, 31.01.2018


Volkswagen im Motorsport

Volkswagen verpflichtet Le-Mans-Sieger Romain Dumas für „Pikes Peak International Hill Climb 2018“.

Bei der Rückkehr zum „Pikes Peak International Hill Climb“ setzt Volkswagen auf Erfahrung. Am 24. Juni 2018, mehr als 30 Jahre nach der letzten Teilnahme von Volkswagen am berühmtesten Bergrennen der Welt, pilotiert der Franzose Romain Dumas das erste rein elektrisch betriebene Rennfahrzeug der Marke. Dumas hat das sogenannte „Race to the Clouds“ im US-Bundesstaat Colorado bereits drei Mal gewonnen. Er kann außerdem auf Erfahrung mit Hybrid-Prototypen in der FIA World Endurance Championship (WEC) bauen: Dumas holte 2016 als Porsche-Werksfahrer den Weltmeistertitel in dieser Hightech-Rennserie.

„Das Bergrennen am Pikes Peak ist eine große Herausforderung, weil jeder Teilnehmer nur einen Versuch hat“, erläutert Romain Dumas. „Aber ich habe großes Vertrauen in Volkswagen Motorsport. Die Mannschaft ist hoch motiviert und hat schon mehrfach bewiesen, dass sie auch auf unbekanntem Terrain auf Anhieb erfolgreich ist.“ Das gemeinsame Ziel von Volkswagen und Fahrer Dumas ist ein neuer Streckenrekord in der Fahrzeugkategorie der Elektro-Prototypen. „Romain gehört zu den schnellsten Fahrern, die jemals am Pikes Peak gestartet sind. Außerdem hat er Tausende von Kilometern Erfahrung mit Rennprototypen. Er ist damit für Volkswagen der ideale Fahrer für die Premiere in der Klasse der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets.

Volkswagen startet bei der 2018er-Auflage des „Pikes Peak International Hill Climb“, der wegen der Ziellinie in 4.302 Meter Höhe auch „Race to the Clouds“ genannt wird, mit einem völlig neu entwickelten Elektro-Prototyp. In dieser Wertungsklasse erlaubt das Reglement große technische Freiheiten. „Wir können so die Leistungsfähigkeit zukünftiger Batterie- und Antriebstechnologie von Volkswagen im Wettbewerb beweisen. Eine zusätzliche Herausforderung ist die Tatsache, dass die Rennstrecke am Pikes Peak eine normale Straße ist, auf der sich Fahrbahnzustand und Wetterbedingungen häufiger ändern“, sagt Smeets.

„Der große Vorteil eines Elektrofahrzeugs beim Bergrennen am Pikes Peak: Die Leistung bleibt über die gesamte Strecke von knapp 20 Kilometern konstant. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verlieren in der dünnen Höhenluft dagegen deutlich an Leistung. Damit musste ich bei meinen bisherigen Teilnahmen leben. Ich freue mich richtig darauf, zum ersten Mal vom Start auf 2.862 Metern bis ins Ziel mit voller Kraft fahren zu können“, nimmt Dumas den Faden auf.

Mit Elektrotechnologie in Rennfahrzeugen kennt sich der aus dem südfranzösischen Alès stammende Vollblut-Motorsportler aus: In den letzten Jahren bestritt er im Werksteam von Porsche die Langstrecken-Weltmeisterschaft (FIA World Endurance Championship) mit einem Hybrid-Prototyp (Benzin/Elektro). Neben dem Weltmeistertitel 2016 in dieser Rennserie gewann Dumas im Laufe seiner Karriere bereits acht 24-Stunden-Rennen, darunter zwei Mal den legendären Klassiker in Le Mans. Außerdem ließ der ehrgeizige Allrounder mit guten Leistungen bei der Rallye Dakar und bei Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft aufhorchen.

Der Start beim „Pikes Peak International Hill Climb 2018“ ist für Volkswagen ein bedeutender Schritt auf dem Weg zum führenden Hersteller von Serienfahrzeugen mit Elektrotechnologie. Bis 2025 will die Marke Volkswagen mehr als 20 Modelle mit rein elektrischem Antrieb anbieten.

Montag, 29.01.2018


Polo R5 GTI

GTI meets „Monte“: Neuer Rallye-Polo zu Gast in Monaco.

Stippvisite für den Polo GTI R5: Das neue Rallye-Fahrzeug für den Kundensport wurde während der Fahrveranstaltung für den neuen Volkswagen up! GTI* in Monte Carlo (MC) ausgestellt. Zu bestaunen war die Studie des Polo GTI R5 an einem besonders prominenten Ort im Fürstentum: in der weltbekannten „Rascasse“-Kurve der Grand-Prix-Strecke. An diesem Wochenende wurde auch die Rallye Monte Carlo (26.–28. Januar) ausgetragen – also die perfekte Gelegenheit, den neuen Renner dem Fachpublikum zu zeigen. Denn schon im Januar 2019 könnte der Polo GTI R5 bei der legendären „Monte“ zum ersten Mal selbst auf WM-Punktejagd gehen.

 

* up! GTI 1.0 TSI, 85 kW / Kraftstoffverbrauch in l/100 km (WLTP): kombiniert 5,7–5,6; CO2-Emission in g/km: 129–127 (kombiniert). Kraftstoffverbrauch in l/100 km (NEFZ): innerorts 6,0/außerorts 4,1/kombiniert 4,8; CO2-Emission in g/km: 110 (kombiniert), Effizienzklasse: C.

Sonntag, 28.01.2018


Volkswagen im Kundensport

Dienstag, 23.01.2018


Volkswagen im Kundensport

In alle Welt: Die ersten Kunden des neuen Polo GTI R5 stehen fest.

Vorfreude ist die schönste Freude: Kurz vor dem Beginn der Rallye-Saison 2018 hat Volkswagen jetzt die ersten 15 Kunden des neuen Polo GTI R5 über ihre Zuteilung informiert. Das allradgetriebene Rallye-Fahrzeug für den Kundensport, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, wird seit Anfang letzten Jahres entwickelt und wurde im Dezember erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Nachfrage nach dem neuen Rallye-Polo ist groß. Nicht zuletzt, weil der Polo GTI R5 das Know-how seines Vorgängers von vier gewonnenen Weltmeister-Titeln in der Königsklasse WRC in sich trägt.

„Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz auf den Polo GTI R5“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Die Kundennachfrage ist enorm. Das freut uns natürlich und ist ein zusätzlicher Ansporn, den Teams ein bestmögliches Rallye-Fahrzeug für ihren Einsatz anzubieten.“

Kein Weg zu weit: rund 11.000 Kilometer Luftlinie bis zum Kunden

Insgesamt 15 Fahrzeuge des 272 PS starken Polo GTI R5 sollen in der zweiten Jahreshälfte an die ersten Kundenteams ausgeliefert werden. Drei Fahrzeuge gehen nach Österreich an das Team Baumschlager Rallye & Racing GmbH des österreichischen Rallye-Champions Raimund Baumschlager, der 2017 bereits mit einem Polo R WRC die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen hat. Ebenfalls drei Autos werden an Teams aus Belgien verkauft: zwei an BMA und ein Polo GTI R5 an THX Racing.

Ins Mutterland des Rallye-Sports nach Finnland werden zwei Polo GTI R5 an das Team Printsport Oy verkauft. Printsport setzt seit Jahren auf junge und talentierte Nachwuchspiloten wie Esapekka Lappi, Ole Christian Veiby oder Jari Huttunen. Aktuell sind Lukasz Pieniazek aus Polen und Emil Lindholm, Sohn des mehrfachen finnischen Meisters Sebastian Lindholm, unter Vertrag. Zwei weitere Polo GTI R5 werden in Italien vom Team HK Racing eingesetzt. Außerdem geht ein Rallye-GTI nach Portugal. Und auch nach Schweden wird ein GTI R5 verkauft: an Kristoffersson Motorsport KMS.

Die weiteste Reise, nämlich knapp 11.000 Kilometer Luftlinie, werden drei Polo GTI R5 auf ihrem Weg nach Paraguay in Südamerika auf sich nehmen. Dort wird sie Miguel Carrizosa/DIESA S.A., Volkswagen Importeur Paraguay, bei nationalen Events einsetzen.

„Jedes Auto wird bei uns im Workshop in Hannover in Handarbeit aufgebaut“, erklärt Juliane Gründl, Leitung Vertrieb bei Volkswagen Motorsport. „Wir liegen gut im Plan, allerdings befinden wir uns nach wie vor im Aufbau der Produktion sowie in der Umsetzungsphase für den Aftersales-Bereich. Denn wir möchten natürlich pünktlich zum Verkaufsstart optimal aufgestellt sein.“

Montag, 15.01.2018


Autosport Show International

Polo GTI R5 feiert Publikumspremiere bei Autosport Show.

Nach der gelungen Weltpremiere des neuen Volkswagen Polo GTI R5 Anfang Dezember auf Mallorca (E) hat das allradgetriebene Rallyefahrzeug für den Kundensport der Marke Volkswagen jetzt seine Publikumspremiere gefeiert. Bei der Autosport Show International in Birmingham (GB) konnten Motorsport-Liebhaber den 272 PS starken Polo GTI R5, der auf dem Polo der sechsten Generation basiert, aus unmittelbarer Nähe erleben. In die Entwicklung des Rallye-Polo, die seit Anfang 2017 auf Hochtouren läuft, sind seitens Volkswagen die Erfahrung und das Knowhow von vier gewonnenen Weltmeistertiteln in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zwischen 2013 und 2016 eingeflossen.

Nach den ersten erfolgreichen Testfahrten auf Asphalt und Schotter im vergangenen November und Dezember stehen aktuell weitere Tests an, um den Polo GTI R5 in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres an die ersten Kundensportteams und für die ersten Rallyeeinsätze auszuliefern.

Weitere Informationen: www.autosportinternational.com 

Montag, 04.12.2017


Volkswagen im Kundensport

Der Rallye-Sportler: Weltpremiere des neuen Polo GTI R5.

Bühne frei für den Rallye-GTI: Der Volkswagen Polo GTI R5 hat eine gelungene Weltpremiere gefeiert. Das allradgetriebene Rallye-Fahrzeug für den Kundensport, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, wurde anlässlich der offiziellen Fahrpräsentation des Polo GTI am Montagabend auf Mallorca erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. In die Entwicklung des neuen Rallye-Sportlers flossen die Erfahrung und das Know-how von vier gewonnen Weltmeister-Titeln in der Königsklasse WRC von 2013 bis 2016 ein.

„Ein großartiger Moment, den neuen Polo GTI R5 erstmals der Öffentlichkeit zu zeigen“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Die Nähe zum Polo GTI für die Straße ist unverkennbar. Mit dem Rallye-Polo hat die GTI-Familie einen weiteren, spektakulären Botschafter erhalten. Ein großes Kompliment dafür an unser Team und die Kollegen des Volkswagen Designs in Wolfsburg. In den nächsten Monaten muss sich der Polo GTI R5 im harten Testalltag beweisen, um in Zukunft in Kundenhand an die Erfolge seines Vorgängers anknüpfen zu können.“

Erste Tests erfolgreich

Die Entwicklung des Polo GTI R5 läuft seit Jahresanfang auf Hochtouren, die ersten Testfahrten auf Asphalt und Schotter fanden Mitte November im französischen Fontjoncouse statt und werden im Dezember in Großbritannien fortgesetzt. Für das Gesamtprojekt zeichnet neben Technikdirektor François-Xavier „FX“ Demaison vor allem als leitender Projektmanager Jan de Jongh verantwortlich, der von 2013 bis 2016 als Renningenieur den Polo R WRC von Weltmeister Sébastien Ogier betreute.

„Die ersten Tests hat der Polo GTI R5 ohne Probleme absolviert. Das Feedback der Testfahrer war sehr positiv“, sagt Demaison. „Natürlich ist es ein Vorteil, auf ein erfahrenes Team aus Ingenieuren und Mechanikern zurückzugreifen, die schon die Entwicklung des Weltmeister-Polo mitgestaltet haben. Und natürlich nutzen wir, wie schon zuvor, die enge und sehr gute Zusammenarbeit mit den Kollegen der technischen Entwicklung in Wolfsburg und den Kollegen von Škoda, die bereits seit 2015 ein R5-Fahrzeug anbieten.“

Wie im GTI für die Straße: Vierzylinder-Turbomotor mit Direkteinspritzung

Der Polo GTI R5 verfügt wie das Serienmodell – der neue Polo GTI – über einen kraftvollen Reihen-Vierzylinder-Turbomotor mit Direkteinspritzung, der quer vor der Vorderachse angeordnet ist. Reglementbedingt ist der Hubraum beim Rallye-Pendant auf 1,6 Liter beschränkt. Das reicht für eine Leistungsausbeute von stattlichen 200 kW (272 PS) und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Ein eng abgestuftes, sequenzielles Fünfgang-Renngetriebe sowie permanenter Allradantrieb sorgen für hervorragende Beschleunigungswerte auf jedem Untergrund – ob Asphalt, Schotter oder Schnee. Der 1.230 Kilogramm leichte Rallye-GTI beschleunigt in nur 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Die viertürige Stahlkarosserie, die als Basis für den Aufbau dient, entstammt dem Produktionswerk in Pamplona in Spanien und wird gemäß FIA-Reglement mit einem Überrollkäfig und weiteren Sicherheitsbauteilen verstärkt. Erste Auslieferungen an Kundensportteams und Einsätze bei Rallye-Läufen sind für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

Im Jahr 2012 verabschiedete der Automobil-Weltverband FIA das R5-Reglement für eine neue Generation von Rallyeautos, die sich vorrangig an Kundenteams, Nachwuchstalente und Privatfahrer richtet. Mehr als 400 Fahrzeuge von fünf verschiedenen Herstellern wurden seitdem produziert und sind weltweit in nationalen und internationalen Meisterschaften im Einsatz.

Montag, 27.11.2017


Rallye-Fahrzeug für den Kundensport

Polo R5 besteht ersten Härtetest.

 

Erste Härteprüfung erfolgreich bestanden: Der Volkswagen Polo GTI R5 hat seine ersten Testkilometer im französischen Fontjoncouse erfolgreich absolviert. Das neue rund 270 PS starke Rallyemodell für den Kundensport, das auf dem jüngsten Serien-Polo der sechsten Generation basiert, wurde von Volkswagen Testfahrer Dieter Depping und dem schwedischen WRC2-Champion Pontus Tidemand drei Tage lang unter anspruchsvollen Bedingungen getestet.

 

„Ein erfolgreiches Testdebüt ist ein gutes Zeichen und eine tolle Motivation“, zeigte sich Volkswagen-Motorsport Direktor Sven Smeets zufrieden. „Nach den vielen Stunden und Wochen am Computer, in der Konstruktion und in der Werkstatt für unser neuestes Kundensport-Projekt, kann der Polo GTI R5 von nun endlich auf der Piste zeigen, was er kann und für die weitere Entwicklung wertvolle Daten einfahren.“

 

Bei trockenen Bedingungen mit Temperaturen um zehn Grad Celsius stand zunächst die Abstimmungsarbeit auf einer 3,85 Kilometer langen Asphaltstrecke auf dem Programm. Auf dem abwechselnd schnellen und dann wieder sehr kurvigen Abschnitt wurden Reifen, Bremsen, Motor und Kühlung erfolgreich auf ihre Belastbarkeit getestet. Anschließend ging es zwei Tage lang auf steinigen Untergrund: Auch die rauen Schotterpisten, die das Fahrwerk, die Dämpfer und die Federung enorm beanspruchen, meisterte der allradgetriebene Polo GTI R5 erfolgreich. Der Schauplatz der Testfahrt war bekanntes Terrain für den Polo: 2011 absolvierte Volkswagen an selber Stelle den ersten Test des Polo R WRC , der zwischen 2013 und 2016 viermal in Folge die Rallye-Weltmeisterschaft gewinnen sollte. Damals wie heute saß Dieter Depping hinter dem Steuer des Testfahrzeugs.

 

„Ein besonderes Gefühl, wieder hier zu sein, wo vor rund sechs Jahren das erste Rallye-Abenteuer für den Polo begann“, sagte Volkswagen Testfahrer Dieter Depping. „Nun geht es darum, den neuen Polo GTI R5 für den Kundensport bestmöglich abzustimmen. Dieser erste Test diente vor allem dazu, viele Kilometer zu absolvieren, damit die Ingenieure so viele Daten wie möglich bekommen. Eines kann ich schon jetzt sagen: Auch der R5 Polo fährt sich sehr gut, sehr schnell und präzise. Ich habe mich gleich wie Zuhause gefühlt!“

 

Mit dem neuen Polo GTI R5 weitet Volkswagen sein Kundensportprogramm aus und bietet das neue Rallye-Auto ab der zweiten Jahreshälfte 2018 professionellen Teams und Fahrern an, die an nationalen und weltweiten Meisterschaften wie der WRC2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) teilnehmen können.

Montag, 13.11.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager stellt im Polo R WRC Weltrekord auf.

 

Raimund Baumschlager (A) hat die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen. Bei der Rallye Waldviertel (A) triumphierte der 57-Jährige im Volkswagen Polo R WRC und sicherte sich bereits seinen 14. Titel in dem nationalen Championat. Baumschlager stellte damit einen Weltrekord auf, denn vor ihm hatte weltweit noch kein anderer Fahrer 14 nationale Meistertitel geholt.

 

Das Saisonfinale in der ORM hätte spannender kaum sein können: Bis zur letzten von insgesamt 14 Wertungsprüfungen lag der Österreicher mit Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) noch 0,8 Sekunden hinter dem Titelverteidiger Herrmann Neubauer (A/Ford) und wäre somit auch Zweiter der Meisterschaft geworden. Auf der letzten Prüfung setzte der Salzburger mit seinem Polo dann aber alles auf eine Karte, ließ Neubauer 5,4 Sekunden hinter sich und krönte sich mit vier Punkten Vorsprung zum Champion.

 

Dementsprechend groß war die Freude des Routiniers: „Nachdem wie die Meisterschaft und vor allem das Finale gelaufen ist, muss ich sagen, das ist mein schönster Meistertitel. Auch weil es sehr wahrscheinlich mein letzter Staatsmeistertitel gewesen sein wird.“ Der Sieg bei der Rallye Waldviertel war Baumschlagers dritter Saisonerfolg. Zuvor hatte er bereits die Rebenland-Rallye sowie die Škoda Rallye Liezen gewonnen.

 

Weitere Informationen: www.brr.at

Dienstag, 07.11.2017


FIA Rallye-Weltmeisterschaft

Volkswagen gibt Ausblick auf neuen Polo GTI R5.

 

Der GTI für den Rallye-Sport: Mit dem Polo GTI R5 kehrt Volkswagen unter neuen Vorzeichen in den Rallye-Sport zurück. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird Volkswagen die rund 270 PS starke Rallye-Version des Polo professionellen Teams und ambitionierten Fahrern anbieten, um an Meisterschaften rund um den Globus – darunter die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) – teilnehmen zu können. Eine Skizze des Fahrzeugs, das auf dem neuen Polo der sechsten Generation basiert, gibt einen ersten Vorgeschmack.

 

„Mit dem Polo GTI R5 möchten wir unsere Expertise aus vier Rallye-WM-Titeln erfolgreich auf den Kundensport übertragen und ein erstklassiges Sportgerät für etliche Rallye-Meisterschaften, von der nationalen Serie bis zur WM, anbieten“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Bis zum ersten Renneinsatz im kommenden Jahr werden wir den Polo GTI R5 einem intensiven Testprogramm unterziehen, um für die sehr unterschiedlichen Streckenbedingungen in aller Welt gerüstet zu sein.“

 

Die Entwicklung des Polo GTI R5 läuft seit Jahresbeginn auf Hochtouren, erste Testfahrten sind noch in diesem Jahr geplant. Die Erfahrungswerte aus der erfolgreichen Rallye-WM-Ära fließen direkt ein: Für die Entwicklung des Polo GTI R5 zeichnet Volkswagen Motorsport-Technikdirektor François-Xavier „FX“ Demaison, Vater des Rekordsiegers Polo R WRC, verantwortlich. Gerard Jan de Jongh bringt als leitender Projektingenieur ebenfalls seine volle Expertise ein. Zuvor fungierte der Niederländer als Renningenieur von Sébastien Ogier, der mit Volkswagen vier Mal in Folge den Fahrer-Titel gewann.

 

Der Polo GTI R5 verfügt wie das Serienmodell – dessen Markteinführung noch Ende dieses Jahres ansteht – über einen kraftvollen Vierzylinder-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung. Dazu gesellen sich Allradantrieb, ein sequenzielles Fünfgang-Renngetriebe und ein umfassendes Sicherheitspaket als wichtigste Merkmale der 2012 vom Automobilweltverband FIA ins Leben gerufenen R5-Kategorie. Diese bietet Privatfahrern, Teams und Importeuren die Möglichkeit, kosteneffiziente und zugleich leistungsstarke Rallye-Fahrzeuge in nationalen, regionalen und internationalen Meisterschaften einzusetzen.

 

Für Volkswagen Motorsport stellt der Polo GTI R5 einen weiteren Meilenstein der strate-gischen Neuausrichtung dar: Nach der erfolgreichen Einführung des Golf GTI TCR, der seit 2016 auf der Rundstrecke in zahlreichen Meisterschaften Siege und Titel einfährt, weitet Volkswagen Motorsport sein Kundensport-Engagement nun auf den Rallye-Sport aus.

Sonntag, 22.10.2017


Rallylegend 2017

Ogier und Polo R WRC begeistern die Fans.

 

Sébastien Ogier (F), der mit Volkswagen viermal die FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewann, saß an diesem Wochenende erstmals wieder im Polo R WRC. Anlass war die Rallylegend in San Marino – das jährliche Treffen legendärer Rallye-Fahrer und Autos –, die in diesem Jahr im Andenken an den 2007 verstorbenen Rallye-Weltmeister Colin McRae besonders prominent besetzt war. Rallye-Beifahrer und -Weltmeister Luis Moya (E) hatte eingeladen und neben Ogier waren auch die Rallye-Champions Sébastien Loeb (F), Juha Kankkunen (FIN), Ari Vatanen (FIN), Stig Blomqvist (S), Petter Solberg (N), Didier Auriol (F), Miki Biasion (I) und Marcus Grönholm (FIN) dabei und präsentierten ihre legendären Rallye-Fahrzeuge in einem Korso vor rund 70.000 begeisterten Fans. Auch McRaes Eltern, sein Bruder und seine Tochter besuchten die Veranstaltung.

 

„Leider gehöre ich nicht zu der Generation, die Colin McRae noch persönlich kennenlernen durfte“, sagte Ogier, der nach seiner kurzen Fahrt noch fleißig Autogramme für die Fans schrieb. „Er war eine Ikone und für mich eine wirkliche Inspiration, Rallye-Pilot zu werden. Es ist wirklich eine Ehre, hier sein zu dürfen. Außerdem war es schön, nach so langer Zeit mal wieder in meinem Weltmeister-Polo zu sitzen.“

Donnerstag, 19.10.2017


Pikes Peak 2018

Rückkehr der Gipfelstürmer.

 

Neue Herausforderung im Motorsport mit der Technologie von morgen: Volkswagen entwickelt ein rein elektrisch betriebenes Rennfahrzeug für das berühmteste Bergrennen der Welt. Der allradgetriebene Prototyp soll am 24. Juni 2018 am Start des Pikes Peak International Hill Climb in Colorado/USA stehen, um im Ziel auf 4.300 Meter Höhe eine neue Bestmarke für Elektroautos zu setzen. Das neue Motorsport-Projekt ist Teil der Transformation von Volkswagen zum führenden Hersteller von E-Fahrzeugen: Bis zum Jahr 2025 wird die Marke 23 rein elektrisch angetriebene Modelle anbieten.

 

„Das Pikes-Peak-Bergrennen ist eines der berühmtesten Autorennen der Welt, eine enorme Herausforderung und damit hervorragend geeignet, die Leistungsfähigkeit kommender Technologien zu beweisen“, erklärt Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Unser Elektro-Rennfahrzeug wird mit innovativer Batterie- und Antriebstechnik ausgestattet sein. Der extreme Belastungstest am Pikes Peak wird uns wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung liefern und ein Schaufenster für unsere Produkte und ihre Technik sein.“

 

Das Fahrzeug wird von Volkswagen Motorsport in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Entwicklung in Wolfsburg entwickelt. „Das Rennen am Pikes Peak ist für uns ein Neuanfang. Zum ersten Mal entwickeln wir ein rein elektrisches Rennfahrzeug“, erklärt Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Das Projekt ist außerdem ein wichtiger Meilenstein in unserer Motorsport-Neuausrichtung. Unsere Mannschaft ist förmlich elektrisiert, diese große Herausforderung anzunehmen.“ Volkswagen Motorsport hatte am Pikes-Peak-Bergrennen zuletzt 1987 mit einem spektakulären, zweimotorigen Golf teilgenommen, das Ziel aber knapp verpasst. „Höchste Zeit für eine Revanche“, so Smeets weiter.

 

Das internationale Pikes-Peak-Bergrennen – von Kennern auch „Race to the clouds“ genannt – wird seit 1916 nahe Colorado Springs in den Rocky Mountains ausgetragen und führt über eine Strecke von 19,99 Kilometern vom Start in 1.440 Metern Höhe hinauf zum Gipfel in 4.300 Metern über Meeresniveau. Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom Neuseeländer Rhys Millen aufgestellt.

Montag, 02.10.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Erster Sieg für Baumschlager im Polo R WRC.

 

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben dem Volkswagen Polo R WRC den ersten Sieg in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft beschert. Das Duo gewann die Rallye Liezen mit dem 350 PS starken Allradler aus Wolfsburg vor Andreas Aigner/Ilka Minor (A/A, Škoda). Mit acht Bestzeiten aus 13 Wertungsprüfungen bewiesen Baumschlager/Winklhofer einmal mehr das große Potenzial des Weltmeister-Polo von 2016. Die Gesamtführenden der Meisterschaft – Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford) – beendeten die Rallye nach einem Reifenschaden auf Rang vier. Somit liegen Baumschlager und Winklhofer vor dem Saisonfinale in der Gesamtwertung nur noch zwei Zähler hinter Neubauer und Ettel.

 

Weitere Informationen: www.rallye-oem.at

Montag, 24.07.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager belegt Platz zwei bei der Rallye Weiz im Polo R WRC.

Raimund Baumschlager (A) und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) haben im Volkswagen Polo R WRC bei der Rallye Weiz Platz zwei belegt. Um den Podiumsplatz beim fünften Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mussten die beiden Volkswagen Piloten jedoch bis zum Schluss zittern: Auf der 13. von insgesamt 14 Wertungsprüfungen waren Schwierigkeiten an der Bremse des Polo aufgetreten. Nachdem der Defekt vor der abschließenden Sonderprüfung nicht behoben werden konnte, musste Baumschlager gute 9,8 Kilometer ausschließlich mit der Vorderbremse zurücklegen. Dennoch rettete er Platz zwei ins Ziel.

Zuvor bewiesen Baumschlager und Winklhofer die Leistungsfähigkeit des 318 PS starken 2016er-Polo – sie holten vier Prüfungsbestzeiten und lieferten sich einen engen Kampf um die Spitze mit den späteren Siegern Hermann Neubauer/Bernhard Ettel (A/A, Ford). In der Meisterschaft liegt Baumschlager mit nun 67 Punkten auf Rang drei, sein Rückstand auf den Gesamtführenden Neubauer beträgt 14 Zähler.

Raimund Baumschlager (A), Volkswagen Polo R WRC
„Gleich zu Beginn der Sonderprüfung 13 war der Bremskreis auf der Hinterachse, vermutlich durch einen Stein, lahmgelegt. Ich hörte einen lauten Knall und habe kurzfristig überlegt stehen zu bleiben, habe mich aber dann nur mit der vorderen Bremsachse durchgekämpft. Bis zum Schluss habe ich gezittert und gebetet, dass wir die Rallye überhaupt zu Ende fahren können. Nun bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“

 

Weitere Informationen: www.rallye-weiz.at

Montag, 26.06.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager scheidet im Polo R WRC nach Unfall aus.

Kleine Ursache, große Wirkung: Raimund Baumschlager (A) ist bei der Schneebergland Rallye, dem vierten Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, nach einem Unfall vorzeitig ausgeschieden. Aufgrund eines Fehlers im Aufschrieb kam sein Volkswagen Polo R WRC bei der zweiten von insgesamt acht Sonderprüfungen mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab und überschlug sich. Baumschlager und sein Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D) blieben dabei unverletzt. Der Sieg ging an Niki Mayr-Melnhof/Poldi Welsersheimb (A/A, Ford).

Dienstag, 02.05.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager wird im Polo R WRC Zweiter.

Raimund Baumschlager (A) hat bei der Wechselland Rallye, die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, den zweiten Platz belegt. Es war der erste Einsatz des Siegerautos aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten WM-Titel eingefahren hat – nach dem Ausstieg von Volkswagen Motorsport aus der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Bei extrem schwierigen Bedingungen entschied Baumschlager vier von 15 Wertungsprüfungen für sich.

Mehr als ein Achtungserfolg für Baumschlager und Co-Pilot Pirmin Winklhofer (D), die zuvor nur wenige Testkilometer mit dem 2016er Polo R WRC absolvieren konnten. „Es war brutal schwierig, denn das Wetter hat alles geboten, was es gibt. Von Regen über Nebel bis zu Schneefall. In Anbetracht der Umstände bin ich mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden“, so Baumschlager, dem am Ende nur 8,7 Sekunden auf Gewinner Hermann Neubauer (A) fehlten. Der Einsatz des Polo R WRC für das Baumschlager Rallye & Racing Team wurde von Volkswagen Motorsport im Rahmen des Kundensportprogramms unterstützt.

Montag, 24.04.2017


Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft

Baumschlager im Polo R WRC am Start.

Das Weltmeister-Auto meldet sich zurück: Der Volkswagen Polo R WRC wird bei der Wechselland Rallye (28./29. April), die als Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ausgetragen wird, an den Start gehen. Als weltweit erster Privatfahrer wird Raimund Baumschlager (A) den Erfolgsgaranten aus Wolfsburg, mit dem Sébastien Ogier (F) in der vergangenen Saison seinen vierten Titel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingefahren hat, für das Baumschlager Rallye & Racing Team steuern.

„Ich bin unglaublich stolz, dass ich den Polo R WRC fahren darf. Es ist zum einen eine große Ehre für mich, zum anderen ist die Vorfreude darauf kaum in Worte zu fassen“, so Baumschlager, der von Beifahrer Pirmin Winklhofer (A) navigiert wird. Für seine Starts im Polo R WRC wird Baumschlager als Kunde von Volkswagen Motorsport unterstützt. So wird Gerard-Jan de Jongh, der Weltmeister Ogier während seiner Zeit bei Volkswagen erfolgreich betreut hat, auch Baumschlager als Ingenieur zur Seite stehen.