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Sonntag, 17.11.2019 MacauRundstrecke WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup

Rundenrekord, Pole, Podium

Rob Huff und Johan Kristoffersson im Golf GTI TCR in Macau stark

Ein überzeugendes und kämpferisches Rennwochenende, belohnt mit einem Podiumsplatz: Rob Huff (GB), mit neun Siegen der inoffizielle „König von Macau“, hat sein Können im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) auf „seiner Rennstrecke“ erneut unter Beweis gestellt. Von der Pole-Position erkämpfte sich der Tourenwagen-Weltmeister von 2012 im Golf GTI TCR im dritten Durchgang den zweiten Platz – nicht ohne zuvor im gesamten Rennverlauf großen Druck auf den späteren Sieger Andy Priaulx (GB, Lynk & Co) auszuüben. Schon im ersten Rennen des Wochenendes hatte Huff für Aufsehen gesorgt. Von der siebten Startposition kämpfte sich „Huffy“ auf Platz vier vor und verpasste damit ein Podiumsresultat nur knapp. Im zweiten Qualifying setzte Huff zudem mit 2.27,963 Minuten auf dem Stadtkurs einen neuen TCR-Rundenrekord.

„Wir hatten am Start das Nachsehen und danach keine Chance mehr vorbeizukommen“, so Rob Huff nach Rennen drei. „Ich habe stets versucht, mir Andy Priaulx in der Mandarin-Kurve zurechtzulegen, sah aber keine Möglichkeit für ein Manöver. Dabei musste ich genauso gut nach hinten schauen, denn Jean-Karl Vernay hat versucht, an mir vorbeizukommen. Ich wusste aber auch, dass mein Teamkollege Johan Kristoffersson seinerseits Druck auf ‚JK‘ machen würde – insgesamt also ein äußerst unterhaltsames Rennen.“

Einen starken Macau-Einstand feierte Johan Kristoffersson (S). Der zweimalige Rallycross-Weltmeister fuhr bei seinem allerersten Auftritt auf dem spektakulären Stadtkurs im Qualifying für Rennen zwei und drei überraschend auf die fünfte Position, sicherte sich im zweiten Durchgang Rang fünf und im dritten Rennen Rang vier. Zuvor hatte Kristoffersson im ersten Durchgang mit Rang elf ebenfalls Punkte mitgenommen. Auch Macau-Rookie Benjamin Leuchter (D) beeindruckte bei seinem Debüt: Das Zeittraining zum ersten Rennen beendete er als bester Neuling unter den 32 Startern auf Platz neun, blieb aber im weiteren Verlauf des Wochenendes ohne Fortune.

Vom 13. bis 15. Dezember wird das Finale des WTCR in Sepang (Malaysia) ausgetragen.